die darauf niederrieselten, als ich Dich, den Neu-gcbornen, in Williams Arme legte und ihn bat, sei-nen Erben willkommen zu heißen. Wie — Du einnoch so junger Mensch und Dein Vater noch in derVollkraft seines Lebens — und der Erbe kann esnicht erwarten, bis die Natur ihn vaterlos macht!Frank, Frank! Dies sieht Dir nicht gleich. Wär'smöglich, daß London einen so ehrlichen und liebe-vollen Charakter schon völlig zu Grunde gerichtethätte? Nein, ich kann's nicht glauben. Es mußein Jrrthum obwalten. Ich bitte Dich flehentlich,kläre nhn auf, oder ich könnte Dir, wenn ich Dichauch als Mutter bemitleidete, als Gattin nicht ver-geben.
Harriet Hazeldean."
Selbst Nandal war ergriffen von dem Schreiben, dennwie wir wissen, fühlte auch er für seine Person die Kraftder Familienbande. Der Zorn und die Derbheit des armenSquire hatte das Vaterherz vor einem Auge bloß gelegt,welches bei all seiner Schärfe doch nur ungern daran glau-ben wollte und, nur blos die Brille des Verstandes sehend,gerade das als Schwäche verachtete, ans was Nandal seinehabgierigen Plane baute. Aber der Brief der Mutter, sogerecht und verständig (wenn man einräumt, daß die An-sichten des Squire natürlich auch in der Gattin von demAnlehen eines Sohnes, welches erst nach des Vaters Todbezahlt werden sollte, Begriffe wecken mußten, die den Män-nern der Welt als eine sehr übertriebene Auffassung eines so