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„Mein armer theurcr Frcnnd, wenn Ihr nur glaubenkönntet —"
„Ich will nichts glauben, als daß ich ein großer Thorgewesen bin, nnd denke nicht, daß ich je wieder solche Thor-heiten begehen kann. Aber ich bin ein Mann. Ich werdees überwinde» nnd müßte mich selbst verachten, wenn ich esnicht so weit zn bringen vermöchte. Laßt uns jetzt von mei-nem lieben Vater sprechen. Hat er London Verlassen?"
„Er reiste gestern Abend mit der Post ab. Ihr könntihm schreiben nnd sagen, daß Ihr die Marchesa anfgegebenhabt; so wird Alles wieder gut zwischen Euch werden."
„Sie aufgegeben? Pfui, Randal — glaubt Ihr, ichsep einer solchen Lüge fähig? Sie gab mich auf, und ichkann mir daraus kein Verdienst machen."
„Oh ja; ich will den Squire dazu bringen, daß er Allesin einem für Euch vortheilhaften Licht ansicht. Oh, wennes nur die Marchesa wäre! Aber leider — das verwünschtePostobit! Warum mußte auch Levy Euch vcrrathen! Trautnie wieder einem Wucherer; sie können der Verlockung einesschnellen Gewinnes nicht widerstehen. Zuerst kaufen sie denSohn und verkaufen ihn dann an den Vater. Und der Squirehat so wunderliche Ansichten in dergleichen Dingen."
„Er hat vollkommen Recht darin. Da — lest diesenBrief von meiner Mutter; er ist diesen Morgen eingelaufen.Ich könnte mich hängen, wenn ich ein Hund wäre; so aberbin ich ein Mann und muß es tragen."
Randal nahm Mrs. Hazeldeans Schreiben aus Frankszitternder Hand. Die arme Mutter hatte, obschon erst un-