1780
Mr. Egerton — Randal Leslie. Ich habe nichts gegen ihn,obschon er non Eurer Farbe ist. Zieht, noch eh' es zurWahl kömmt, den Mr, Egerton zurück, und ich mach' esebenso mit meinem zweiten Mann; dann können wir glattund eben den Wahlbezirk unter uns theilen. Dies ist dieArt, solche Geschäfte abzumachen — was haltet Ihr davon,mein Lord?"
„Randal Leslie! Oh, Ihr wünscht den Mr. Lesliedurchzusetzen? Aber er tritt mit Egerton auf, nicht ge-gen ihn."
„Ah," versetzte Dick, vor sich hinlächelnd, „so höreich ; und wir könnten ihm trotz seines Prinzipals durchhclfen,ohne ein Wort gegen Euch zu verlieren. Aber unsere ganzeFamilie achtet die Eurige, und so war ich Willens, dieSache ehrlich und offen abzumachen. Der Graf und seinePartei soll sich mit dem jungen Leslie begnügen."
„Hat der junge Leslie mit Euch bereits Rücksprache ge-nommen?"
„Natürlich, obschon er nichts von meinem Hicherkom-men weiß. Oh nein — dies ist ein Geheimniß — Privatund vertraulich, mein Lord. Uni nun die Sache noch glatterzu machen, lasse ich mir's gefallen, daß mein Mann ganzeiner nach Eurer Gnaden Herzen scyn soll. Ich finde, daßIhr sehr gütig gegen meinen Neffen gewesen seyd — machtEuch Ehre, mein Lord — ein wundervoller junger Mensch,obschon ich's nicht sagen sollte. Hät's nie geglaubt, daß soviel hinter ihm stärke. Und doch hatte er, schon als er inmeinem Hause war, immer den Entwurf zu einer Erfindung