Druckschrift 
12/17 (1853)
Entstehung
Seite
1720
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Der Wagen hielt vor einem hohen, einförmigen Hans,welches von den Nachbarhäusern durch eine hohe Mauer ge-trennt war. Diese schien einen Hof einzuschließen und lagan dem Ende einer engen Gaffe, an welcher auf der eine»Seite die Themse hinfluthete. Der Fluß war hier mit dü-steren, unheimlich aussehenden Fahrzeugen bedeckt, die leblosunter dem winterliche» Himmel dalagen.

Der Kutscher stieg ab und läutete an dem Hause. Zweischwärzliche italienische Gesichter zeigten sich auf der Schwelle.

Bestrick schwang sich leicht aus dem Wagen und reichteViolanten ihre Hand.

Hier sind wir sicher," sagte sie,und einige Minutenwerden zureichen, Euer Schicksal zu entscheiden."

Die Thüre schloß sich hinter Molante. Ihr Argwohnsteigerte sich jetzt zum Schrecken, als sie sich furchtsam in derdunklen unheimlichen Halle umsah. Beatrice wandte sichgegen den Pförtner um und sagte:

Der Wagen soll warten."

Der Italiener verbeugte sich lächelnd bei dieser Wei-sung; aber sobald die beiden Damen die Treppe hinaufgestie-gen waren, öffnete er dieHausthüre wieder und sagte zudemKutscher:

Zurück zu dem Grafen und meldet ihm, daß Allesin Ordnung sch."

Der Wage» fuhr ab. Der Italiener, welcher dazu Auf-trag ertheilt hatte, verriegelte und verschloß die Thüre,steckte den ungeheuren Schlüssel zu sich und verschwand inden geheimnißvollen Winkeln des ErdgeschoßeS. Die jetzt