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Ich warne Euch vor ihm — eine gefährliche Bekanntschaft,zuerst für die Börse und dann für die Ehre/'
Randal — „Ich weißes, Sir, und wundere michselbst darüber, daß wir so vertraut werden konnten. Viel-leicht liegt der Grund in seiner Achtung für Ench."'
Eg ertön. — „Bst!"
Randal. — „Was immer auch die Ursache sehn mag,er weiß über Andere einen merkwürdigen Einstuß zu gewin-nen, selbst da, wo er, wie in meinem Falle, kein sichtlichesInteresse davon haben kann. Wie kömmt wohl dies? Ichhabe mir schon vergeblich darüber den Kopf zerbrochen."
Egerton. — „Er hat sein Interesse am meisten imAuge, wo er dies am wenigsten merken läßt, und sein Ein-stuß auf die Gemüther läßt sich leicht erklären. Er nimmtimmer seine Zuflucht zu zwei Verlockungen, die mächtig aufalle Menschen einwirken — zu ihrer Habgier und zu ihremEhrgeiz. Guten Tag."
Randal. — „Geht Ihr zu Madame di Negra? Sollich Euch nicht begleiten? Vielleicht bin ich in der Lage,Eure Vorstellungen zu unterstützen."
Egerton. — „Ich werde Euren Beistand nicht nöthighaben."
Randal. — „Aber das Ergebniß Eurer Besprechungtheilt Ihr mir doch mit? Ich bin sehr gespannt darauf.Der arme Frank!"
Audley nickte. „Versteht sich — versteht sich."