18ö8
in sehr wirksamer Weise die lahme Sache des verlorene!!Sohnes; auch legte er dem bekümmerten Vater die Weis-heit der Gedulo und des Zuwartens, desgleichen die größerenVvrtheile einer Berufung an die kindlichen Gefühle vor denstrengen väterlichen Drohungen so überzeugend au's Herz,daß der Squire wider Willen milder gestimmt wurde und dasHaus seines Bruders als ein ruhigerer und weniger unglück-licher Mann verließ.
Mr. Hazeldean befand sich noch in dem Square, alsihm Raudal wieder begegnete, der im Geleite eines elegan-ten Gentlemen mit schwarzem Backenbart auf Egertons HauSzukam. Randal wechselte mit seinem Begleiter hastig einigeFlüsterworte und rief dann: —
„Wie, Mr. Hazeldean, Ihr kommt eben von EuremBruder her? Jst's möglich?"
„Ei, Ihr habt mir ja selbst dazu gerathen, und deshalbthat ich's. Ich wußte kaum, wo mir der Kopf stand, undes ist mir sehr lieb, daß ich Euren Rath befolgte. ZumHenker mit der Politik und den Interessen des Grundbesitzes!Was kümmert mich jetzt all Dieses!"
„Bei Madame di Negra einen Fehlgang gemacht?"fragte Randal, indem er den Squire bei Seite zog.
„Redet mir nie wieder von ihr!" rief der Squire zor-nig. „Und was den undankbaren Jungen betrifft — aberich will nicht allzu hart mit ihm umgehen — er soll Geldgenug haben, um sie behalten zu können, wenn er einmalseinen Kopf aufgesetzt hat — sie ferne zu halten von mir —und noch obendrein ihn abzuhalten, aus meinen Tod zu zählen