Druckschrift 
12/17 (1853)
Entstehung
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1468
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Kaufläden; der Ruhm von Bondstreet lag in seinem Pflasterund den Tretern desselben. Bist du alt genug, o Leser, dichdes Bondstreet-Läufers und seiner unvergleichlichen Genera-tion zu erinnern? Ich für meinen Theil kann mir nur dasEnde jener großartigen Aera ins Gedächtniß zurückrnfen.Es ging mit ihr schon auf die Neige, als ich zum erstenmalim Ehrgeiz meiner Knabenzeit über hohe Halsbinden undWellingtonstiefel Betrachtungen anzustellen begann. Aberdie alten Habitues die luaxni »oiiimls umbrae dieZeitgenossen von Brnmmell in seinem Zenith die gutenKumpane von Georg IV. während seiner Regentschaftspukten noch immer auf dem Platz. Im heißen MonatJuni schleuderten sie zwischen vier und sechs Uhr stattlichhin und her, bereits traurigen Aussehens eine Vorbe-deutung des Aussterbens ihrer Nace. Der Bondstreet-Läuferließ sich selten allein blicken; er war ein geselliges Thierund wandelte Arm in Arm mit seinem Nebenmann. Erschien nicht geboren zu sehn für die Sorgen jener roherenPeriode, nicht geschaffen für eine Zeit, in welcher FinsburyVertreter ins Parlament schickt. Er liebte sein kleines Ge-plauder, und nie seitdem ist ein Geplauder so angenehmklein gewesen. Der ächte Bondstreet-Läufer hatte ein sehrlockeres Aussehen. Seine Jugend war unter Helden ent-schwunden, welche die Flasche liebten. Er selbst hatte viel-leicht mit Sheridan sonpirt. Er war von Natur ein Ver-schwender und druckte dies schon in der Eigentümlichkeitseines Ganges aus. Leute, die Geld machen, schlendernselten, und ebensowenig stolzirt derjenige, welcher sich etwas