Druckschrift 
12/17 (1853)
Entstehung
Seite
1444
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Freund. Ich bin in aller Eile Aufgeboten worden, zu ver-suchen, was ich für eine sehr bezaubernde Clientin von mirthnn kann, die sich in großer pekuniärer Bedrängniß befindet,obscho» ihr Bruder ein ausländischer Graf und reich wie einCrösus ist. Es findet eine Erekution in ihrem Hause statt.Ich bin im Begriff, zu dem Gläubiger zu gehen, der sie an-ordnete, habe aber geringe Hoffnung, ihn zn beschwichtigen,und fürchte außerdem, daß vor Ablauf des Tages noch An-dere kommen werden. Dies ist ein weiterer Grund, warumich Geld brauche, wenn Ihr mir dazu helfen könnt, monober! Eine Erekution in dem Hause einer der prächtig-sten Frauen in London eine Erekution in Curzonstreet,May fair! Man wird's in der ganzen Stadt erfahren, wennich nicht Einhalt thun kann. Der Eurige, in Eile

Levy.

Nachschrift. LaßtEuch das, was ich Euch schreibe,nicht zu sehr anfechten. Ich würde Euch nicht behelligen,wenn Spendqnick und Borrowell mir etwas bezahlen woll-ten. Vielleicht könnt Ihr sie dazu veranlassen/'

Betroffen von Franks Stillschweigen und Blässe legtejetzt Lord Spendquick in möglichst theilnehmender Weiseseine Hand auf die Schulter des jungen Gardeoffiziers undblickte mit der Freiheit, welche sich Gentlemen in schwieri-gen Lagen gerne gegen die vertrauliche PrivatkorrespondeuzAnderer herausnehmen, in das Billet, Sein Auge fiel aufdie Nachschrift.

Oh, zum Henker mit ihm; aber das ist zu schnöde> Dich zu beauftragen, daß Du mich zur Bezahlung an