Druckschrift 
12/17 (1853)
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1381
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seiner Schwester Sorge zu tragen. Denn ich muß demjungen Mann die Gerechtigkeit widerfahren lassen, zu berich-ten, daß er, wie gleichgültig ihm auch die übrige Mensch-heit seyn mochte, die Bande der Familie Werth hielt und rietenVerlockungen, die für junge Leute so verführerisch sind, wider-stand, nur um den blöden, ehrlichen Oliver und die zottel-haarige hübsche Jnliet einigermaßen zu der Höhe seiner eige-nen Bildung zu erheben. Männer von habgierigem und ge-wissenlosem Charakter suchen häufig in der Sorge für ihreFamilie eine Entschuldigung für ihre Sünden an der Mensch-heit. Selbst Richard der Dritte suchte, wenn wir den Chronik-schreibern Glauben schenken dürfen, den Mord seiner Neffendurch die leidenschaftliche Liebe zu seinem Sohn ^u beschö-nigen. In seiner Stelle verlor Randal mit Ausnahme dessen,was Audley ihm geben konnte, alle Mittel für seinen Unter-halt und was dann, wenn sein bisheriger Beschützer wirk-lich zu Grunde gerichtet war? Dazu hatte sich Randal aufseinem Bureau wegen seines Fleißes und seiner Tüchtigkeitbereits einen Namen erworben. Die Laufbahn war von derArt, daß sie ihn, wenn er sich nicht in die Politik mischte,zu einer schönen Stellung und einem ansehnlichen Einkommenerheben konnte. Daher vernahm er mit Wohlgefallen denEntschluß seiner meisten College», der auch in früheren Vor-gängen eine vollkommene Rechtfertigung fand; er ließ sichin seinem Club das Diner recht behaglich schmecken, fügtesich mit christlicher Ergebung m den Sturz seines Gönnersund ging nach beendigter Mahlzeit nach Grosvenor Square,in der Hoffnung, Audley zu Hause zu treffen. Seine