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es wissen, besser und edler machen. Und eben diese Schriftensind nur die Kundgebungen Eures Geistes. Eure Unterhal-tung wird, sobald Ihr erwärmet, dieselbe Wirkung üben.Und wenn Ihr mit Madame di Negra vertrauter werdet, sowünsche ich, daß Ihr mit ihr von Eurer früheren Jugendredet. Schildert ihr den Flüchtling, wie Ihr ihn kennengelernt habt — so rührend bei allen seinen Schwächen, sogroß in Mitte der Entbehrungen nach seinem gefallenenGlücksstern, so wohlwollend trotz seines Brütens über demgarstigen Macchiavel, so stachellos in seiner Schlangenweis-heit und so spielend schlau in seiner Taubineinfalt — ichüberlasse die Ausführung des Bildes Eurer Kenntniß desHnmoristischen und Pathetischen. Schildert ihr Violantc,wie sie sich an Italiens Dichtern begeistert und in Träumenvon ihrem Vaterland schwelgt; gebt sie mit all den Blitzeneines fürstlichen Wesens, die aus der Niedrigkeit und demDunkel ihrer Lage hervorleuchten. Weckt in Eurer Zuhörer!»Mitleid, Achtung und Bewunderung für ihre der Heimathberaubte Verwandte — und ich glaube, unser Werk ist ge-than. Sie wird zuverläßig in Eurer Darstellung Diejenigenerkeünen, welche ihr Bruder sucht, und Euch genau aus-forscheu, wo Ihr sie kennen gelernt habt und wo sie sich jetztbefinden. Bewahrt dieses Geheimniß wohl und erklärt ihrunverhohlen, daß es nicht das Eurige seh. Gegen EureSchilderungen und die Gefühle, welche sie Hervorrufen, wirdsie sich nicht so in Acht nehmen, wie gegen die meinigcn.Und cs sind noch andere Gründe vorhanden, die EurenEinfluß aus diese Frau von so gemischtem Charakter