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Violante richtete die eigenen schwarzen Augen in stum-mem Flehen auf Lady Lansmere und schmiegte sich an dieSeite dieser Dame, als suche sie da eine Zuflucht gegen un-würdigen Schimpf.
Zwölftes Kapitel.
„Der Wagen soll nach dem Clarendon fahren," sagteHarley zu seinem Bedienten. „Ich gehe mit Mr. Oran zuFuß nach der Stadt. Leonard, ich denke, es wird EuchFreude machen, wenn Ihr Euren alten Freunden, demDoktor Niccabocca und seiner Tochter, dienen könnt?"
„Ihnen dienen? — Sicherlich!"
Und Leonards Erinnerung fühlte sich Plötzlich zu Vio-lantcus Worten zurückgeführt, als er vor seinem Abschiedvon dem ruhigen Dörfleiu über die Trennung von Allenseufzte, die er liebte. Wie klang die stolze, aber doch tröst-liche Rede des kleinen schwarzäugigen Mädchens? „Ihr thutes, um denen zu dienen, die Ihr liebt!" Mit leuchtendem,begierigem Blicke wandte er sich gegen Harley.
„Ich versicherte unseren Freund," fuhr Harley fort,„daß ich für Eure Ehre eben so gut wie für meine eigenebürge. Ich bin im Begriff, diesen Worten Kraft zu gebenund Euch die Geheimnisse zu vertrauen, die Euer Scharf-blick bereits geahnet hat — unser Freund ist nicht, was erscheint."
Harley gab sodann einen kurzen Umriß von der Ge-
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