Druckschrift 
12/17 (1853)
Entstehung
Seite
1275
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wo ich zu meinem Entsetzen Vernahm, daß Peschiera nichtnur z» der Bewerbung nur die Hau? Eurer Tochter die kai-serliche Zustimmung erhalten, sondern auch in seinen schänd-liche» Zirkeln zuversichtlich des Erfolgs sich gerühmt undbereits den Weg nach England angetrcten habe. Gelang csihm, durch was immer für Trug und Arglist bei Violanteseinen Plan durchzusetzen denn ich brauche kaum zu sagen,daß mir nicht entfernt cinfiel, Ihr könntet Eure Zustimmunggeben so war sein Zweck erreicht, und ich sah wohl ein, daßin diesem Fall die Entdeckung jenes Packcts nichts weiterunkte. Eben so mußte der Erfolg znreichen, seinen Namenfür immer zu reinigen, weil dabei Eure Zustimmung vor-ausgesetzt und diese als Eure Freisprechung gedeutet werdenkonnte, da die Versicherung Eurer Tochter, sie habe die Hci-rath ohne dieselbe eingegangen, ihr wenig Ehre gemacht ha-ben würde. Ferner erfüllte mich die Uebcrzeugung mit Un-ruhe, daß er zu Erreichung seines Zweckes alle Mittel,welche die Verzweiflung au die Hand gibt, aufbieteu werde,da er maßlos überschuldet lind sein Ansehen nur durchneue» Ncichthum aufrecht zu erhalten ist. Ich kenne seingewandtes Wesen, seine kühne Entschlossenheit, wußte, daßer große Summen, auf Wucher geborgt, mitgenommen hatte,und mit einem Wort, ich zitterte für Euch beide. Sogeschickt übiigens Peschiera in den Künsten der Verführungzu seyn wähnt, hat »>ir doch der erste Blick auf das holdeund dabei so edle Antlitz des Mädchens dic Ucberzeugung ge-geben, daß eine Legion solcher Peschiera ihr nichts wird an-habeu können. Kehren wir deshalb zu einem hochwichtigen