Druckschrift 
12/17 (1853)
Entstehung
Seite
1265
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Weisheit das Erbtheil eines älteren Sohnes Zugewieseu.Wenn wir ferner einen Blick auf die unansehnlicheren Pfadedes Lebens werfen, so werden wir finden, daß der gute Pfarrerin Betreff dieser kostbaren Gabe nicht übler daran zu sehnglaubt, als die übrige Welt, wie er überhaupt erst kürz-lich in seiner schlauen Vermuthung über das Autorentalentdes rührenden Professor Moß einen schlagenden Beweis davongeliefert hat. Selbst der einfache Squire Hazeldean zweifeltenicht daran, daß Andley Egerton Ein und das Andere vonihm lernen könne, was für einen Politiker zu wissen nöthigsey; Mr. Stirn meinte, es gebe keinen Zweig nützlicherKenntnisse, worin er nicht den Squire zu belehren vermöge,und der Kesselflicker Sprott mit seinem Sack voll Flugschrif-ten und Zündhölzchen betrachtete das ganze Fachwerk dermodernen Gesellschaft, vom Heuschober an bis zu einer Con-stitution, mit der gründlichen Verachtung eines revolutionä-ren Philosophen. Fassen wir in's Auge, daß jedes Einzel-wesen zu dem Vorrath der Welt einen so ungeheuren An-theil von Intelligenz mitbringt, so muß es uns wohl nichtwenig wundern, daß man dem Kanzler Orenstiern gemeinig-lich Recht gibt, wenn er sagt:Sieh', mein Sohn, wiewenig Weisheit nöthig ist, um Staaten (das heißt,Menschen) zu regieren." Daß so viele Hstillioncn, unterdenen jeder Einzelne gründlich von der Tiefe seiner Weis-heit überzeugt ist, nach Maßgabe einiger einfältigen, pro-saischen, sich von selbst verstehenden Regeln, die so alt findwie die Berge, zu Anerkennung des Ucbergewichts einigeruntergeordneter Köpfe fich vereinigen mögen, ist eine Er-Bulwer, meine Novelle, 80