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„Welchen Weg Heist du gemacht? Bist du über denSimplon gekommen?"
„Nein. Ich komme gerade» Weges von Wien "
Er erzählte nun mit großer Lebhaftigkeit seine Reise-abenteuer und fuhr fort, den Lord Lansmere durch sein hei-teres Wesen zu unterhalten, bis es Schlafcngehenszeit war.Er hatte kaum sein Zimmer erreicht, als seine Mutter ihmnachkam.
„Nun, ich brauche Euch Wohl nicht zu fragen, obEuch Miß Digby gefällt," sagte er; „wem gefiele sic nicht!"
„Harley, mein Sohn — mein Einziger," rief dieMutter, in Thränen ausbrechcnd, „scy glücklich in deinerWeise — nur glücklich; dies ist Alles, um was ich bete,"
Harley antwortete in tiefer Bewegung und vollDankesauf diesen zärtlichen Ausruf. Er suchte dann allmälig dasGespräch auf Helen zu lenken und fragte plötzlich:
„lind was haltet Ihr von unserem Glück — von demihrigen sowohl, als von dem meinigen? Sprecht Euch un-verhohlen aus."
„Ihr Glück kann keinem Zweifel unterliegen," versetztedie Mutter stolz. „Und was das Deinige betrifft — wie kannstdu mich fragen." Hast du nicht selbst darüber deinen Ent-schluß gefaßt?"
„Aber doch freut und ermuthigt es Einen bei jedemauch noch so wohl überlegten Versuch, wenn man des Bei-falls Anderer versichert sehn darf. Helen hat sicherlich einsehr edles Gemüth."
„So kömmt es mir auch vor. Aber ihr Geist"