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nige den Baronentitel erhalten. Es ging allgemein dieRede, sein Reichthum sey nur mit seiner Zuvorkommenheitgegen diejenigen zu vergleichen, die eines zeitweiligen An-lehens bedurften und sich der vernünftigen Aussicht erfreuten,cs des einen oder andern Tages wieder zu bezahlen.
Man traf nicht leicht einen Mann von feinerem Aus-sehen , als den Baron Levy. Er mochte ungefähr in Eger-tons Alter stehen, schien aber jünger zu seyn, und hatte sichungemein gut erhalten. Welch ein prächtiger schwarzerBackenbart — und die schönen Zähne! Ungeachtet seinesNamens und seiner dunkeln Gesichtsfarbe sah er keinem Ju-den gleich — wenigstens nicht äußerlich; auch war er inWirklichkeit von väterlicher Seite aus kein Angehöriger die-ses Volks, sondern der natürliche Sohn eines sehr reichenenglischen Aruiul soixnour und einer israelitischen Dame vonDistinktion — bei der Oper. Nach seiner Geburt hatte diegedachte Dame einen deutschen Handelsmann ihres eigenenGlaubens geheirathet und ihren Gatten zur größer» Be-quemlichkeit für alle Theile veranlaßt, ihren Erstgebornenan Kindesstatt anzunehmen und ihm seinen israelitischenNamen zu ertheilen. Mr. Levy senior wurde bald Wittwer,und nnn erzeigte der wahre Vater dem Knaben, obschon erihn nie förmlich als seinen Sohn anerkannte, große Aufmerk-samkeit, indem er ihn häufig in sein Haus kommen ließund ihn bei Zeiten in seine eigene hochgeborene Gesellschafteinführte, an der das Jüngelchen bald großen Geschmackgewann. Aber als der gnädige Herr starb und dem jünge-ren Levy, der damals achtzehn Jahre zählte, nur ein mäßiges