Druckschrift 
12/17 (1853)
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er so Werth HM, und drückte den Wunsch aus, daß er hierseyn möchte."

Bet diesen Worten errüthete die Jungfrau unwillkür-lich; sie ließ ihre Hände ans die Kniee sinke» und war baldebensosehr in Gedanken vertieft, wie ihr Vater, obschvndie ihrigen eine weniger düstere Färbung trugen. Sie hatteseit ihrer Ankunft in England mit dem Namen Harlep L'Es-trange ein dankbares Interesse verbinden gelernt. Ihr Va-ter, der in Betreff seiner alten italienischen Freunde ein Still-schweigen zu beobachten Pflegte, das an Verachtung zu grän-zen schien, liebte es, mit offenem Herzen von dem Englän-der zu sprechen, der ihm als Retter erschienen war, woer von seinen Landsleuten nur Verrath zu besorgen hatte.Gerge erzählte er von dem Soldaten, welcher, damals in dervollen Blüthe der Jugend, im Ruhm keinen Trost gefundenund unter den Pinien, die ihren Schatten auf den sonnigenitalienischen See warfen, die Erinnerung an irgend einengeheimen Schmerz in seinem Busen genährt hatte. Er,Riccabocca, stand damals noch in Glück und Ehren, undes war ihm gelungen, den englische» Signor, welcher unterfremdem Himmel seiner Trauer nachhing, seiner Einsamkeitzu entreißen. Oft verweilte er bei der Erinnerung, wie sieFreunde geworden waren in den herrlichen Gegenden, woBiolante ihre Augen dem Tag geöffnet wie Harlep ver-geblich ihn abgcmahnt von den unbesonnenen Entwürfen,durch die er die Trümmer aufreibender Jahrhunderte in einerStunde neu aufzubauen gesucht hatte wie der Kriegs-mann aus dem fernen England, als er selbst, das arme