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Der See-Capitän, oder: Das Recht der Erstgeburt : Ein Drama in fünf Akten
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Fort in dic Stadt — vcrthut statt meiner dortDie Pfcnn'ge hier; doch kehrt zurück, eh'S dunkelt-Dic Matrosen (ab).

Norman.

Was hätt' ich wohl von all dem Prisengcld,Wenn ich's nicht thcilte mit den braven Burschen?Sie nehmen, traun! mir eine Sorg' ab, wenn fic'SVcrthun. — Nun, Falkner, sahst Du Deine Acltcrn?Stcht'ö wohl?

Falkner.

Ganz wohl — Mein alter Vater, SegenGottes mit ihm! Hat Mißgeschick gekannt.

Den Acker eines Andern pflügt' er, undMißwachs trat ein — Wie war ich glücklich, Mann,Als ich mein indisch Geld ihm in den Schooß warf.Und rief: „Dein Sohn der Seemann ist gekommen,Daß er von seines Vaters Herd dic ArmuthVerscheuche!"

Norman.

Solche Stund' ist wohl ein LebenVoll Mühen wcrth. Doch weiter! Deine Mutter?Ich kannte meine Mutter nie — doch sch' ich gernDen Mann in Thra'ncn, und die Farbe wechseln,Wenn ihm der süße Name „Mutter" aufDen Lippen zittert. Deine Mutter hat DichGesegnet?

Falkner.

Kaum mit Worten; aber Thräncn,Erhobene Hand' und Dankcslächcln warenMir Segnung g'nug.