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2 (1838) Immanuel Kant's Kritik der reinen Vernunft
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z. Abschn. System der transscendentalen Ideen.

gewisser Erkenntnisse aus reiner Vernunft, und geschlossener Begriffe,dmn Gegenstand empirisch gar nicht gegeben werden kann, die alsogänzlich außer dem Vermögen des reinen Verstandes liegen, ent-HM soll. Wir haben aus der natürlichen Beziehung, die derMsscendentale Gebrauch unserer Erkenntniß, sowohl in Schlüssen,O Urthcilen auf den logischen haben muß, abgenommen, daß csdrei Arten von dialektischen Schlüssen geben werde, die sich aushil dreierlei Schlußarten beziehen, durch welche Vernunft aus Prin-cipim zu Erkenntnissen gelangen kann, und daß in Allem ihr Ge-schäft sei, von der bedingten Synthesis, an die der Verstand jede»zeit gebunden bleibt, zur unbedingten aufzusteigen, die er niemalserreichen kann.

Nun ist das Allgemeine aller Beziehung, die unsere Vorstel-lungen haben können 1) die Beziehung aufs Subject, 2) die Be-ziehung auf Objecte, und zwar entweder als Erscheinungen oder alsGegenstände des Denkens überhaupt. Wenn man diese Unterein-cheilung mit der oberen verbindet, so ist alles Verhältniß der Vor-Mmgen, davon wir uns entweder einen Begriff oder Idee machenun, dreifach: 1. das Verhältniß zum Subject, 2. zum Mannig-faltigen des Objects in der Erscheinung, 3. zu allen Dingen überhaupt.

Nun haben es alle reine Begriffe überhaupt mit der synthe-tischen Einheit der Vorstellungen, Begriffe der reinen Vernunftflrmsscendentale Ideen) aber mit der unbedingten synthetischen Ein-heit aller Bedingungen überhaupt zu thun. Folglich werden allecanssccndentale Ideen sich unter drei Classen bringen lassen, davondie erste die absolute (unbedingte) Einheit des denkenden Sub-jects, die zweite die absolute Einheit der Reihe der Bedin-gungen der Erscheinung, die dritte die absolute Einheitder Bedingung aller Gegenstände des Denkens über-haupt enthält.

Das denkende Subject ist der Gegenstand der Psychologie,der Inbegriff aller Erscheinungen (die Welt) der Gegenstand derKosmologie, und das Ding, welches die oberste Bedingung derMöglichkeit von Allem, was gedacht werden kann, enthält, (das