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Sogtf. I. 3fllgcmeine (SlcmentiU'Ietjie.
fo foulten fie $war nicf;t beite nuüjr, aber ftc Eonnm beitüfalfcf) fein. 3» 2fnfebung tiefer Urteile gilt taljer mit jter ©cfjlufj uon ter 5Batyvl)eit tc$ einen auf bu5-alfd;l;eit tc$ anteven; aber nid)t umgefeljrt,
§. 50 .
c. $8crftanbc6fcl)tuffc per judicia subcontrarie opposita.
©ubcontrdre Urtljcife ftnt fotc^e , oon tenen bas einebefonterö (particulariter) bejaht ober verneint, tooö bueantere bcfouters> verneint ober bejaht.
SDa fte beite wahr, aber nid;t beite falfdj fein feneu, fo gilt in Sfnfcfmng if)rcr nur ter folgcitbc Scfjinf:wenn ter eine tiefer ©abe fa£f df> ifl, fo i|l tecantere wal>r; aber nid;t umgefebrt,
3 lnmerf. ffiei ben fubconträren Urteilen ftnbet feine reine, fitengeSDppofition «Statt 5 benn e§ voirb in bem einen nicht non ben:felben SDbjecten oerneint ober bejaht, wa» in bem anberenbejaht ober oerneint würbe. Sn bem (Schluffe 5 . 35.: einigeSOfenfchen ftnb gelehrt; alfo finb einige 9Jtcnfcl)cn nicht gelehrt;wirb in bem erflen Urteile nicht oon benfelben 50?enfd>en baäbehauptet, ma§ im anberen oerneint wirb.
§• 51.
3. S3cvfta nb cSfrfjlüffc (tti Studficfjt auf bic Relation bet
Uttf)CÜc) per judicia conversa s. per conversionem.
SDie unmittelbaren ©djluffe turd; Untfebrung be<treffen tie £Kctation ter Urtfjeife unt befielen in ter 53 er;fefeung ter ©ubjecte unt ^rdttcate in ten beiten Urteilen;fo taj; taö ©ubject te 6 einen Urtf)cild jum ^rdtieat tefanteren Urtf>eite gemacht wirb, unt umgefe&rt.