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1 (1838) Immanuel Kant's Schriften zur Philosophie im Allgemeinen und zur Logik
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433
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II. 2f6fdj>nitt. SSott ben Urtfjetlcn. 433

gctise nämlich ftnb folcbe, bie bloS etwas non bem OTgemeinengeivijjct ©egenfiänbe unb folglich nicht hinretcf)enbe 33ebtngungenber ©ubfumtion enthalten, j. 35. ber ©afc: man muf bie S5e=weife grünblich machen; uniöerfalc ©äfse ftnb bic, welchedi) 11 einem ©egenftanbe etwas allgemein behaupten.

3 . Mgemeine Siegeln ftnb entweber analytifcl) ober fpnfhetifchallgemein« Seite abftrafjiren non ben §3erfchiebenheiten; biefeaftenbiren auf bie Unterfctnebe unb beftimmen folglich bocf> auchin 2 tnfef)ung ihrer. Sc einfacher ein ßbfect gebaut wirb, befloel;er ift analptifche 2HIgcmeinl;eit jufolge eines SSegrip möglich.

4 . SBenn allgemeine ©a|e, ol;ne fte in concreto ju lernten, inif>rer 2 lllgenieinl)eit nidjt lönnen eingefetjen werben, fo lönnenfte nidftt jur 9?idfjtfd;rtur bienen unb alfo nicht beurifiifcl) inber llnwenbung gelten, fonbern ftnb nur Aufgaben ju Unter:fucfmng ber allgemeinen ©rttnbe ju bent, wa'S in befonberenSailen juerft befannt worben. 33er ©ah jum SBeifpiel: werfein Sntereffe hat gu lügen unb bic SBafyrfyeit weif,ber fp rieht SBahrheit, biefer ©ah ift in feiner Allgemein:f)eit nicht einjufehen, weil wir bie ©infcfyränfung auf bie 3$e:bingung beS Unintereffirten nur burd) (Erfahrung lernten; nanulid) b«f SDZenfdjen auS Sntereffe lügen lernten, welkes bal)crfommt, baf fte nicht feft an bet fDtoralität bangen. Sine^Beobachtung, bie unS bie Schwäche ber ntenfcblicben Staturfennen lehrt.

5. Sott ben befonberen Urteilen ift ju merlen, baf, wenn fteburd) bie Vernunft follen lönnen cingefehen werben unb alfoeine rationale, nicht bloS inteUectuale (abfirahirte) §orm haben,fo muft baS ©ubject ein weiterer ffiegtiff (conceptus latior),als baS fPrabicat fein. @S fei baS fPräbicat feberjeit 0/baS ©ubject, fo ift

ein befonbereS Urtfteit 5 benn einiges unter a ©eybrige ifl b,