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Sogif. Gcinleitung.
Gjrfenntniffe burd? logifche S3ollfommenheit ^abcn, ifi mit it)«®äußeren, bcm SBcvtfje in ber 2lnwenbung, nicht ju Dergleichen.
2Bie baS, waS aujjer unfcrcm .pwrijonte liegt, foferneS nach unferen ‘ilbfichten, als entbehrlich für unS, nicht wiffen bür:fett; fo ift auch baS, waS unter unferem ^rrijent liegt, foferrtwir eS, als fd; ab lieh für unS, nicht wiffen follen, nur in einemrclatioen, feines wegeS aber im abfoluten ©tnne ju »erjieben.
Sn 2fbffd)t auf bie (Erweiterung unb Semarcation unferet (&:
fenntnifj ftnb folgenbe Kegeln ju empfehlen.
SDian muft fidh feinen .tporijont
1) jwar frühseitig beftimmen, aber freilich bod; erft aßbann,wenn man ihn fid; felbff bejiimmen fann, welches gemohntö)»or bem 20ten Sah« nicht ©tatt finbet;
2) ihn nicht leicht unb oft oerdnbern, (nicht v>on (Einem auf ba»Qtnbere fallen;)
3) ben .porijont tauberer nicht nach bem feinigen meffen, unb nichtbaS für unnüfj halten, waS unS &u SRichtS nüfct; eS mürbe »erswegen fein, ben tporijont 2Tnberer bejiimmen ju wollen, weil mantl)eilS ihre gähigfeiten, theilS ihre 2(bfichten nicht genug fennt;
4) ihn' weber ju fel)r auSbel;nen, noch ju fehr einfehrdnfen. Sennber ju oiel wiffen will, weif? am (Enbe nichts, unb ber umgefehrfoon einigen Singen glaubt, baff fte ihn nichts angeljen, betrügtfid; oft; wie wenn j. 35. ber ^Philofoph non ber ©efd)id;te glaubte,baf? fte ihm entbehrlid) fei.
'■Huch fuche man
5) ben abfoluten Jporijont beS ganzen menfchlichen ©efchlechfS (ber»ergangenen unb künftigen 3«t nach) jum SSorauS ju bejiimmciufo wie inSbefonbere auch
6) bie ©teile ju bejiimmen, bie unfere SBiffenfdjaft im iporijonteber gefammten (Erfenntnij? einnimmt. Saju bient bie Uni »er;falslEncpflopdbie als eine Unioerfalcharte (Mappe-monde)ber 2Biffenfchaften;
7) bei 23efiimmung feines befonberen .£>orisontS felbji prüfe man