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IV. Äurjer 3(6rijj einet ©efd)id;tc bet spi)tlofopl)ie.
Ijabcn fit oem ‘tlri jtoteleS, alfo boeb üon ben ©ticken entlehnt.2n äoroaftcr’S Scnbauejta entbccft man nid)t bic gcringjlc@p ur »on fPbilofopbie. ©ben biefcS gilt aud; uon ber gestiefeltenagj;))tifcf)cn SBciSbeit, bie in «Sergleidjung mit bet gried)ifd)cn§)l)ilefi'pl)it ein' blofeS ^inberfpiel gewefen ijt.
2Bie in bet fPbilofopbie, fo ftnb aud; in 2tnfebung bet 93ta =t^ematif bic ©ticken bic ©rjten gemefen, roeld;e biefen 5£f;eil beSSJernunfterfcnntniffeS nach einet fpeculatiocn, roiffenfcbaftlicbcn 9Jtetl)obecutrtoirten, inbem fie jeben 2el;rfa| auS ©lemcnlcn bcmonjtrirt haben.
SBenn unb tx>o , aber unter ben ©riechen ber pbilofopbifdje®ei(t juerjt entfprungen fei, baS fann man eigentlich nid;t beftimmen.
Ser ©rjte, meldet ben®cbrauch ber fpeculatiocn SSernunft ein-führte unb non bem man auch bie erften ©chritte beS menfd;lichenäScrjtanbeS jur miffenfchaftlichen ©ultur Verleitete, ijt S£f)bleg, betUrljcber ber Sonifchen ©ecte. ©r führte ben Seinamen fPhp =fiter, roieroobl er auch 9Jtathcmatifer mar; fomie überhaupt9M;ematif bet fPbilofopbte immer ootangegangen ijt.
UebrigenS Heibeten bie erften fPbtlofopben ‘tllleS in Silber ein.Senn fPoefte, bie nichts 2lnbereS ijt, als eine ©inlleibung ber ©e=knien in Silber, ijt alter, als bie fProfe. 9Jtan mufte ficb baberAnfangs felbjt bei Singen, bie lebiglicb Sbjccte ber reinen SSernunftfinb, ber Silberfprachc unb poetifd;en Schreibart bebienen. V c 1 ‘ c -njbcS feil ber erfte profaifebe ©cbriftjteller gemefen fein.
luf bie Sonier folgten bie ©leatiSer. Ser ©runbfafc ber@leatifd)cn fPbilofopbic unb ihres ©tifterS JenophancS mar: inben ©innen ijt Saufchung unb ©cbein, nur im Scr =(lanbe allein liegt bie Quelle ber S3Sabvh e 11»
Unter ben fPhilofopbcn biefer ©chule jeicbnetc ficb 3eno alsein SJtann oon großem fßerjtanbe unb ©d;arffinne unb als einfubtiler Sialeftifer auS.
Sie Sialeftif bebeutete Anfangs bie Äunjt beS reinen S3cr=jlanbcSgcbraucbS in 2lnfel)ung abjtracter, oon aller ©innlichleit ab*gefonberter Segriffe. Sal)er bie vielen 2obcSerbebungen biefer Äunftbei ben 2tlten. Sn ber golge, als biejenigen fPbilofopben, welche
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