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III. S3cgriff bon bei- fPhilofoplße überhaupt ;c.
fenfdjnft fann man wohl gewißermaßen lernen; benn bie ©crncifefinb l)t«' fo et>ibcnt, baß ein Scber baoon ftbergeugt werben fann;aud) fann fte ihrer Sbibcng wegen, alb eine gewiffe unb bcfldn=bigc£el)re, gtcichfam aufbeßalten werben.
®cr pfyilofopbiren lernen will, barf bagegen alle ©pßeme ber5)l;ilofopl;ie nur als ®efd)id)tc beb ®ebraud;b ber SSernunftaiifel;en unb als Sbjecte ber Uebung feines philojophtfchen 5£aIenlS.
Ser wal>re fPßilofoph muß alfo als ©clbßbcnfer einen freienunb fclbßeigenen, feinen fflabifd) nacßal;menben ©ebraud) bon feinerSJcrnunft machen. 2tber auch feinen bialeftifcl;en b. i. feinenfolthen ©ebrauch, ber nur barauf abgmeeft, ben ©rfenntnißen einenSchein bon SSSaI;rheit unb SEÖetS1;c 1 1 gu geben. Sicfcb iß babSeßhaft beb blofcn ©op hißen; aber mit ber SBurbe beb ^pf)tlo=ßphen, alb cincb Äennerb unb Sehrerb ber SBeibßeit, burdhaubunwcrtraglict).
Senn SBißenfdjaft hat einen inneren wahren SBertl; nur alb£)rgan ber SBeibheit. 2llb folcheb iß fte ihr aber auch unent-behrlich, fo baß man wol;l behaupten barf: SBeibheit ohne 2Bißcn=ßhaft fei ein ©chattenriß bon einer SSoUfommenheit, gu ber wir niegelangen werben.
Ser bie SBißenfchaft h a ßt, um beßo mehr aber bie SSBeibheitliebt, ben nennt man einen SRifologen. Sie SOltfologie entfpringtgemeiniglich aub einer 2ecrßcit bon wißenfchaftlichen .Senntnißen unbeiner gewißen bamit berbunbenen 2lrt bon ©ttelfeit. Suweilen ber-fallcn aber auch biejenigen in ben gehler ber SRifologie, weld;eAnfangs mit großem gleiße unb ©lüde ben SBißenßhaften nad)=gegangen waren, am ©nbe aber in ihrem gangen SÖSiffen feine S5e -friebigung fanben.
^)f)ilofopl;te iß bie einzige 2Bißenfchaft, bie unb biefe innere©enugthuung gu berfchaßen weiß; benn fie fdßießt gleichfam benwißenfchaftlichen 3irfel unb burd) fie erhalten fobann erß bie SBißemßhaften Srbnung unb 3ufammenl;ang.
9Bir werben alfo gum 23ehuf ber Uebung im ©elbßbenfen oberi v ()ilofophiren mehr auf bie 9Jietl)obe unfereb §3crnunftgeßrauchb gu