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1 (1838) Immanuel Kant's Schriften zur Philosophie im Allgemeinen und zur Logik
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Sogif. ©intcitiutg.

lajlifdjcn SSortrage muffen bie Regeln in if)rcr Fügerncinljeitober in abstracto; im populären bagegen im SSefonbeten oberin concreto bargefteHt werben. Ser fdjolaftifche SSorfrag if} b 9 §gunbament beS populären; benn nur berjenige fann et»aS auf eintpopuläre SCBeife vortragen, ber cS auch grünblicher Vorträgen fonnte.

SBir unterfdjeiben übrigens l;icr SS ortrag bon 50letl)obt,Unter SKctljobc nämlicl; ifi bie 2lrt unb SBeife ju »erjleljen, mitein ge»iffeS Object, ju beffen ©rfenntnif; fie anjuwenben ifi, boJ;fiünbig ju erfennen fei. @ie muff auS ber 9tatur ber 2Bi(fenfd)<ififclbfi bergenommen »erben unb Idjjt fiel) alfo, als eine baburd) fcfiimmte unb notlpvenbigc Orbnung beS SenfenS, nid;t anbern.SSortrag bebeutet nur bie Spanier, feine ©ebanfen 2Cnbcren mit--gutheilen, um eine Soctrin vcrftdnblid) gu machen.

3luS bem, »aS »ir über baS SBefcn unb bett 3»ccf ber 2ogiEbisher gefügt haben, laßt ftch nunmehr ber SBerth biefer 2Biffenfd)uftunb ber Stuften ihres ©tubiumS nach einem richtigen unb befiimmtettSOJaafjflabe fd)afecn.

Ste Sogif ifi alfo g»ar feine allgemeine ©rftnbungSfunji unbfein Organon ber SBahvheit; feine ttlgebra, mit beren dpülfe fid)verborgene SEBaljrheiten entbeefen ließen.

2ßol)l aber ifi ft'e nüfelich unb unentbehrlich als eine Äritifber ©rfenntniß; ober gu 58eurtl)eilung ber gemeinen fo»ol)t,ber fpeculativen SSernunft, nicljt um fie gu lehren, fonbern nur umfte corrcct unb mit ftch felbft übereinfiintmcnb gu madjen. SennbaS logifche fPrincip ber SBalnheit ift Uebereinjtimmung beS SSer=fianbeS mit feinen eigenen allgemeinen ©efetjen.

SS5aS enblid; bie ©efdjidjfe ber Sogif betrifft, fo »ollen wirhierüber nur golgenbeS anführen:

Sie jefeige Sogif fchrcibt fid) her von tfriftoteleS tlnalptif-Siefcr $Phil°foph fann als ber SSater ber Sogif angefefecn »erben,©r trug ft'e als Organon vor unb theilte fie in tlnalptif unbSialeftif. ©eine Sehrart ift fei» fdjolafiifd) unb geht auf bie