Streit bei- p[;i(ofop[)tfrf)en gmcultäc mit bet juciflifdjcn. 289
wctd;e bflä 3?ec^>t bc§ SSoIfS, rooju fic gehörten, inS 2üige gefaxtRatten*) unb fu't) als S5efd;itfecr beffelben bauten; mit melier@j;atfrttion ba§ äußere jufcl)auenbe publicum bann, oßne bic minbcjte2(bfirf)t bet Sttitwivfung, fi;mpatl)ifirte.
7.
SBabtfagcnbc ©efefji elfte bet SOleti fcf;f;c{t.
ß§ muß etma§ ?0Joraltfd^cS im ©runbfafce fein, msltfyeSbie SSetnunft a!§ rein, jugleicß aber aud), wegen beS großen unb
*) 23on einem folcben ©ntbuftaSmuö bet 9iccljtö6cbauptung fiit baß tnenfcljstiefje ©efdftccbt teinn man fagett: postquain ad arma Vulcauia ventum est, —mortalis mucro jjlacics ccu fulilis ietu dissiluit. — Sßarum ljat Cö ttocij nie(in £cttfcf)ct gewagt, frei bcrauöjufagen, ba(j et gat fein Stetst bcö SSolfc'ögegen ifjn anetfennc; baß biefcö [eine ©lücEfcligfeit bloö bet SBo f)tt ha;tigfeit einet {Regierung, bic biefc i(jm «ngebciljcn läßt, »etbanfe, unb alteAnmaßung beö Untertbanö gu einem 9iec()t gegen bicfcIOe, (weit biefcö beitBegriff cineö ertaubten SBibcrftanbS in fiel) enthalt,) ungereimt, ja gar fttafbarfeit — Sic Utfacbc ift: weil eine fotebe öffentliche ©rflätung alte Untcrtbanengegen ißn empören würbe; ob fte gleich, wie fotgfame @cf)afe, ton einemgütigen unb »erftanbigen fictrn geleitet, woblgefüttert unb frafttg befehligt,über nichts, waö ihrer SBofjtfaßrt abginge, ju {tagen batten. — ©enn mitffreifjeit begabten SBcfcn gnugt nicht ber ©etiuß bet Bc&cnSanncbmticbfcit,bie iljm autlj ton Mnbcren (unb fjict »ott ber {Regierung) gn Sijeit werbenton; fonbern auf baö fpritteip fommt eö an, nach welchem eö fiel) fotebetetftfjafft, SÜBofjtfafjrt aber bat fein fprincip, webet für ben, ber fte empfangt,not!) bet fte auötbcitt, (ber eine fegt fte hierin, ber anbere barin,) weit eöbabei auf baö SRateriale beö SBillctiS anfommt, wetebeö empirifet) unb fobet Allgemeinheit einer Sieget unfähig ift. ©in mit Freiheit begabteö SBcfcniaitn unb fotl atfo, im ©cwußtfein biefcö feines SSorgugeö »or bem »entunft.tofen Sf)ter, nach bem formalen fpttneip feiner SBillfübr feine anbere SRc;gierung für baö SSolf, wogu eö gehört, »erlangen, atö eine fotebe, in welcherbiefcö mit gcfcjsgcbenb ijt: b, i. baö 9iccf)t ber SRenfcben, wetebe gehorchenfeilen, muß notbwenbig »ot atler SRüctftcbt auf SBoblbeftnben »orbergeben,unb bicfeS ift ein hetligtbum, baö übet allen ^prcisS (ber -DZüfättcbfcit) erhabeni|t unb wetebeö feine {Regierung, fo wof)ltbätig fte auch immer fein mag,antajtcn batf. — Aber biefcö Siecht ift boef) immer nur eine Sbcc, bereuAusführung auf bic ffiebingung ber Sufammcnfttmmung ihrer SRittel mitber ffltoratitat citigefchranft ift, welche baö SSolf nicht übetfcijtciten barf;wetebeö nicht bureb 9le»olution, bie jebergeit ungerecht ijt,' gefächen barf. —Autofratifch berrfeben, unb habet bocf> rcpublicanifcb, b, t). im ©eifte beöStcpubticaniSmus unb nach einer Analogie mit betnfetben regieren ijt baö,wciö ein SSolf mit ferner SSetfaffuug jufrieben macht.
•Sant f. SB. I. 19