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1 (1838) Immanuel Kant's Schriften zur Philosophie im Allgemeinen und zur Logik
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2S3 Streit bcc gacultaten. H. ?f6fcf)nttt.

einSBenig ftnfcn läßt, ftch traurige folgen ereignen, welche bie^ro;phejeiung jener vermeintlich flugen Staatsmänner wahrmachen.

3tud) ©eijtlidje weiffagen gelegentlich ben gdnjlichen SSerfaU bttSMigion unb bie nahe ©ifcheinung beS 2lntichrijlS; währenb beffenfte gerabe baS thun, waS erforberlich ifl, ihn cinjufuhten, inbem ftenämlich ihrer ©enteilte nicht jtttliche ©nmbfähe anS £er& ju legenbebacht ftnb, bie gerabeju aufs Belfern führen, fonbern SDbfetüanjenunb hiftorifcheit ©lauben gur wcfenttichen Pflicht machen, bie esinbircct bewirten füllen; woraus jwat mechanifche ©inhelligfeit,in einer bürgerlichen SSerfaffung, aber leine in ber moraltfchen ©&ftnnung crwachfen fann: alSbentt aber über Srreligiofität flogen,welche fie felber gemacht höben, bie fte alfo audh ohne befonbenSSahrfagergabe vorher vertünbigen fonnten.

3.

Sintbcttung bc6 Begriffst von bent, tuaö man für bie3 u f u n f t »orberwiffen Witt.

Ser Säße, bie eine Borhcrfagung enthalten fbnnen, finb brei.SaS mcnfchliche ©efdjlecht ift entweber im continuirlicljen SRücfsgange junt 3lergeren, ober im beftänbigen gortgange jum S3efferen in feiner moraltfchen Bcflimmung, ober im ewigen Stillflanbeauf ^ber jetzigen Stufe feines fittlichcn 2öertl)S unter ben ©liebember Schöpfung, (mit welchem bie ewige Umbrehung im Greife umbenfelben §)unct einerlei ift.)

Sie erfte Behauptung fann man ben mbralifchen S£erro-riSmuS, bie jweite ben ©ubämoniSmuS, (ber, baS 3icl WgortfchreitenS im weiten $Profpect gefeften, auch ShtliaSmuSgenannt werben würbe,) bie britte aber ben 3lbberitiSmuSnennen; weil, ba ein wahrerStillpanb im SJloralifchen nicht möglichijl, ein bcftänbtg wechfelnbeS Steigen unb eben fo öfteres unb tiefeSSurücffallen (gleichfam ein ewiges Schwanfen) nichts mehr auS«trägt, als ob baS Subject auf bcrfelben Stelle unb im Stillpanbegeblieben wäre.