276 Streit bet gaeultdtcn. I- 2fbfd)nitt. >
raltfdje ©efefc, toetdjeS unS burchauS fo auS bet Statut h«au§w|j| junb übet fte ergebt, baf wir, als moralifcfc SBefen, bie 9taturt% !weber ju Urfachcn unb Sriebfebern bertfetion bcS SBtHenS beburfett, ;noch ftc als ©egenjtänbe unfereS SßollenS anfel)en fönnen, in beren©teile oielmefr nur bie moralifcfe sperfon ber SJtenfchfeit tritt. Stniä i©efefe fiebert unS alfo eine bloS bem SDtcnfchen eigentümliche uitt'!t()n üon allen übrigen SJtaturtheilen unterfcheibenbe (gigenfdjjaft, bit |SRoralität, oermöge welker wir unabhängige unb freie SBefen ftnb, [unb bie felbft wieber burch biefc Freiheit begrünbet ijt. — Sitfe!Moralität, unb nicht ber S3erftanb, ijt e§ alfo, wa§ ben SJJenfdjenerft jum S)2enfd;en macht, ©o fel;r aud) ber SSerftanb ein uoKigactioeS unb infofern ein fclbfifiänbigeS SSermögcn ift, fo bebarferbod; ju feiner Fiction ber Slufenbinge unb ift auch zugleich auf fitcingefchränft; ba hingegen ber freie SBtlle oöllig unabhängig ift unbeinzig burch baS innere ©efefc beftimmt werben feil: b. (). bersjjfenfch bloS burch fiel) felbft, fofern er ftd) nur ju feiner urprüifliehen SBürbe unb Unabhängigfeit »on Slllcm, waS nid;t baS ©efe|ijt, erhoben hat. SBcnn alfo biefer unfer SSerftanb ohne biefe feineSlufenbinge nichts, wcnigftenS nicht biefer SSerftanb fein würbe,fo bleiben SSernunft unb freier SBille biefelben, ihr SSSirfungSfreiSfei, welcher er wolle, (©olltc hier ber freilich hhP e rjphbftf<h e @ ( Wwohl mit einiger SBahrfcheinlid)feit gemacht werben Sonnen: „bafmit bem Sobe beS SftenfchcnförperS auch biefer fein SSerftanb ftirtiunb »erloren geht, mit allen feinen irbtfdjen SSorftellungcn, ©eg#fen unb Äenntniffen; weil hoch biefer SSerftanb immer nur für irbüfche, finnliche Singe braudjbar ijt, unb, fobalb ber SRenfch inSUe-berfinnliche ftcS) üerjtcigen will, hi« fogleid) aller SSerftanbeSgcbrauct) ,aufhört unb ber SSernunffgebrauch bagegen eintritt? // @S ijt biefeäeine Sbee, bie ich nachher auch bei ben SRpjtifcrn, aber nur bunfelgebacht, nicht behauptet, gefunben habe unb bie gewijj jur ©er# 'gung, unb meHeicft auch moralifchen SScrbefferung oieler SOtenfchcnbeitragen würbe. Ser SScrjtanb hängt fo wenig, wie ber Äörper,oom SDtenfchen felbft ab. ©ei einem fehlerhaften Körperbau beruhigtman ftch, weil man weif, er ijt nichts SBcfentlicfeS, — ein gutge^