©trcif ber phtlofopftfchen facultdt mit bcr tijcoiogifcfyett. 271
nid)t ocrgcjogcn, bod; burd; bie erftere rocnigftcnä f>at in ©chattengcflcßt werben füllen. — SJlic^t bie ©d;riftgelal)rtheit unb roa§ man»crmittelft i^rer au§ ber ffitbel, burd) pl)i[ologi|"d;e ftenntniffe, bieoft nur oerunglüdte Gonjecturen finb, f;erau§jiel)t, fonbern ma§man mit moralifcher Scnfung§art (alfo nad; bem ©eijie ©otte§)in fte f)in ein trägt, unb 2ef;ren, bie nie trügen, auch nie ohneIcilfame SBirlung fein fonnen, ba§ muß biefem SSortrage an§ SSolfbie Seitung geben: nämlich ben Seiet nur, (menigftenS hauptfäch:lief)) als SSeranlaffung ju altem ©ittenbeffernben, ma§ ftrfj babeibenfett laßt, ju behanbeltt, ohne roaS bie heiligen ©chriftßeller ba=bei fetbft im©tnne gel;ab£ haben mochten, nachforfchen ju bürfen.—©nc auf ©rbauung, alä.Gnbjvoeä, geridgtete fPrcbigt, (wie bennba§ eine jebe fein foU,) muß bie ^Belehrung au§ ben ^bergen bcr3ui)5rer, nämlich ber natürlichen mora!ifd;en Anlage, felbfi be§ ttn=bdd)rteften Sötenfchen entroicfeln; wenn bie baburd) ju beroirfenbe©cfinnung lauter fern füll. Sie bamit »erbunbenen 3eugniffebcr Schrift, fallen aud; nicht bie 2Bal)rheit biefer Sehren beftäti*genbe l;tfiortfcf)e33eroei§grünbe fein, (benn beren bebarf bie fittlich*tljatige SSernunft hiebei nicht, unb ba§ empirifche ©rfenntniß Der*mag cS auch nicht,) fonbern blöd 23cifpiele ber 'ilnmcnbung berpraftifdjen SSernunftprincipien aufgacta ber heiligen ©efdfichte, umihre 2öahrl)eit anfchaultd)cr ju machen; nxld;c§ aber auch ein fehrfdhafebarer SSortheil für SSolf unb ©taat auf ber ganzen ©rbe iß.