©tccit bet pE)Uofop(;ifd)cn gacultdt mit bet t£)co£ogifd)cn. 2G5
boten wirb, bem nioratifd;cn ©efetj jumibet tjT, fo mag bie <Svfcl;ct-nung it;m noeb) fo majeftatifeh utib bie ganje Sftatur überfd;rcitcnbbünfen; er muß fte bod; für Saufchung halten*).
2)te Beglaubigung ber Bibel nun, aß eines in Sehre unb Bei;fpict jur üftornt biettettben cüangetifd; = meffianifd;en ©laubenS, bannn icf)t auS ber ©otteSgelahrthcit ihrer Berfaffer, (beim ber mar immerein bem möglichen Srrthum atßgefehtcr SJlenfch,) fonbern muß au§ber SSirfung it;reS SnhaltS auf bie SKoralitdt be§ BolfS, ooit Sei);van auS biefem SSolf felbft, al§ Sbioten (im 3Biffenfd;aftlichcn),an fich, mithin aß auS bem reinen £).ucll ber allgemeinen, jebemgemeinen SKenfchen beimohnenben Bernunftreligion gefchöpft betrachttet werben, bie eben burdj, biefe (ginfalt auf bie öperjen beffelbenbeit auSgebrcitetjicn unb brdftigflen (Einfluß haben mußte. — Sieffiibel mar baS S3el;ibel berfetben, »ermittelft gemiffer ftatutarifcherSSorfchriften, welche ber Ausübung ber Stcligion in ber bürgerlichen©cfcllfchaft eine gort» ber Siegieruttg gab, unb bie 2£uthenticitatbiefeS ©efehbucßS aß eitteS göttlichen, (bcS Snbcgrip aller unfererPflichten aß göttlicher ©ebote,) beglaubigt alfo unb bocumentirt fteßfelbft, »a§ ben ©cift beffelben (baS SDtoralifche) betrifft; »aS aberben Bucßftaben (baS ©tatutarifd;e) beffelben anlangt, fo bebürfenbie Soßungen in biefem Bud;e feiner Beglaubigung, »eil fte nichtjitm SSSefentlichen (principale) , fonbern nur gum Beigefelltcn (ac- s-cessorium) beffelben gehören. — •— Sen Ursprung aber biefeS5Bud)S auf Snfpiration feiner Berfaffer (deus rx machina) ju grün;ben, um aud; bie un»cfentlid;en Statute beffelben ju heiligen, mußeljcr ba§ Butrauen ju feinem moralifd;ett SBertß fch»acßcn, aß eSfidrfcit.
Sie Bcurfunbung einer folchcn (Schrift, aß einer göttlid;cn,
, *) 3um ©eifpiel fann bie Sfttitlje non bem .Opfer bienen, baS ?C6ra0ant<uif göttlichen S?cfef)t burefj MbfdjladjtuHg unb SSerbrcnnung feine«? einzigenSoljneö, — (baS atme Jtinb trug unwiffenb nod) baS -pol; I)inju,)— bringenwollte, Mbraßam bitte auf biefe »ermrintc göttliche (Stimme antworten muf;fen: „baß icl) meinen guten Soijn nicht tobten folle, ift gattj gciui(i; baß aberbu, ber bu mir erfcljeinft, (Sott feift, baoou bin icl) nicht gewiß unb fann c?mich nicht werben, wenn fie auch oom (fichtbareu) •Pimmel betabfd;allte,"