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1 (1838) Immanuel Kant's Schriften zur Philosophie im Allgemeinen und zur Logik
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245
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(StiTi't 5er pf;i(ofoff)tfc(;cn gacultat mit bet theotogifchen. 245

@§ gibt aber nod) ©tnwürfe, btc bie ©ernunft ißr felbß gegenbie ©ernunftauStegung bet ©ibet macht, bie wie nach ber SRettjeoben angeführterduSlegungSrcgeln fürjtid) bemerfett unb ju hebenfliehen wollen, a) ©tnwurf: 211S Offenbarung muß bie ©ibetau§ fid) felbß unb nicht buvch bie ©ernunft gebeutet werben; bennbet @rfenntnißc|ucll felbft liegt anberSwo, als in ber ©ernunft.Antwort: ©ben barum, weil jenes ©uch als göttliche'-Offenba;rung angenommen wirb, muß fte nicht bloS ttad) ©ruiibfaljen ber©efd)id)tSlef)rcn, (mit fid) felbft jufammen ju ftimmen,) theorctifd),fonbern nach ©ernunftbegriffen ^raftifcl) aufgelegt werben; beim baßeine Offenbarung göttlich fei, fann nie burch .ftennjcid)en, welchebie Erfahrung an bie £anb gibt, eingefcljen werben. Sßr ßh« :(öfter (wenigßenS alS conditio sine qua non) ift immer tie lieber;einftimmung mit bent, waS bie ©ernunft für ©ott anßanbig er;flärt. b) ©inwurf: ©or allem fPraftifcljen muß bod) immereine Theorie üorl)ergel)en, unb ba biefe Offenbarungslehre uielleicbtKbftchtcn beS 2BillcnS ©otteS, bie wir nicht .burchbringen fönnen,für unS aber oerbinbenb fein bürften, fte ju beförberrt, enthaltenfönnten, fo feheint baS ©tauben an begleichen theorctifche ©aljcfür fiel; felbft eine ©crbinblicl)feit, mithin baS ©cjweifeln berfelbeneine ©d)u(D ju enthalten. Antwort: SDtatt fann biefeS cinrau;men, wenn nom Äird;eng(aubcn bie Siebe ift, bei bent eS auf feineanbere ffrariS, als bie ber angeorbneten ©ebrauche angefehen ift,wo bie, fo fid) ju einer jUrcße befennen, jum gürwahrnehmennichts mehr, als baß bie Sehre nicht unmöglich fei, bebürfen; bage=gen jum SicltgionSglauben Ueberjeugung »oit ber fBahrßeit er;forbertid) ift, welche aber burd) ©ratute, (baß fic göttliche ©prüd)efinb,) nicht bcurfunbigt werben fann, weil, baß fte eS finb, nurimmer wieberum burd) ©efd)id;te bewiefett werben müßte, bie fid)felbft für göttliche Offenbarung auSjugeben nid)t befugt ift. £>a;her bei biefem, ber gättjlid) auf SRoralitat beS ScbenSwanbelS, aufsShun geridßet, baS gürwahrhalten l)ißorifd)er, obfd)oit btblifd)erSeßren an fid) feinen moralifd)en SBertl) ober Unwertt) £)<d unb unterbie 2(biaphora gehört. c) ©inwurf: SBie fann man einem