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1 (1838) Immanuel Kant's Schriften zur Philosophie im Allgemeinen und zur Logik
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242
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242 «Streit bcv Sacuttüten. I. |

äpeiligfeit wirfenbc SDtacfjt ju ertt^atfen [feinen, muffen fo flu§geleg(werben, baß barauS erhelle: wir muffen an ber Entwicklung jenermoralifcfyen Anlage in unS felbß arbeiten, ob fte jwar felb«eine ©ottlicfffeit eines UrßprungS bewerfet, ber ^ofjeu iß, als eiltSSernunft (in ber theoretifchen ültachforfcbung ber Urfacfre,) unb ba=her, fte beft'hen, nicht fßerbienfb, fonbern ©nabe ifL

IV. SBo baS eigene &l)un jur 9iecl)tfertigung be§ SDtenfditnoor feinem eigenen (ßrenge ricbtenben) ©ewijfcn nicht julangf, kift bie Sernunft befugt, allenfalls eine übernatürliche Ergänzung fei:ner mangelhaften ©ered)tigfcit, (auch ohne baß fte beßtmtncn barf,worin fte beftet;e,) gläubig anjttnebmen.

Sbiefc ffiefugniß ift für fleh felbft flar; beim waS ber 9JIenft|:nach feiner ffiejtimmung fein foll, (nämlich bem heiligen ©efe| an»,gcmeffen,) baS muß er auch werben föniten, unb ift eS nicht burcft |eigene .Kräfte natürlicher SBeife möglich, fo barf er hoffen, baß (5burd) äußere göttliche SJtitwirfung, (auf welche 2lrt eS aud; fei,) jgefächen werbe. — SJtan fann noch l)tngufe^en, baß ber ®(<uikan biefe Ergänzung feligmachenb fei, weil er babttrch allein pigottwol)lgefäHigcn SebenSwanbel, (als ber einigen ©ebingtmg kt ;Hoffnung ber ©eligfeit,) Sßuth unb feße ©eftnnung faßen fann,baß er am ©dingen feiner ©nbabfniß, (©ott wohlgefällig ju wer-,ben,) nicht Bezweifelt. — £>aß er aber wißen unb beßtmmt müßeangeben fönriett, worin baS -Büttel biefeS Erfa|cS, (welches amEnbe hoch überfchwenglich unb bet 3tllem, waS uns ©ott barüber Ifelbß fagen möchte, für unS unbegreiflich iß,) beßeße, baS iß ebennicht notßwenbig, ja, auf biefe äbenntniß auch nur 2tnfprud; jnmachen, SSermeßenheit. — £)ie ©chriftßellen alfo, bie eine foldjefpeciftfche Sßenbarung ju enthalten fchetnen, müßcn fo auSgelejtwerben, baß fte nur baS SSehifel jenes moralifchen ©laubenS fürein SSolf, nach beßen bisher bei ihm tm «Schwang gemcfenen ©tarnbenSleßren betreffen, unb nicht SfcltgionSglauben (für alle 9)}eiifchcn)imithin bloS ben .Kirchenglauben (j. 33. für Subenchrißen) cin--gehen, weiter fuftorifdiW 33cwcife bebarf, bereu nicht Sebcumann theilhaftig werben fann; ßatt beßen SMigion (als auf