@tccit bet- pf)i(ofop()tfd;i'n gaeuität mit ber thcologifchett. 213eintheitung ber gacultäten überhaupt.
9lad) bettt cingefü^rtcn ©cbrauch werben fic in jwei ©affen,bic ber brei oberen gacultätch unb bie einer unteren cinge--tl)ei(t. 9Kan fielet wobt, baß bei biefer Sinthettung unb Benennungnicht ber ®elel;rtcnfianb, fonbern bie Sicgterung befragt worben ift.2)cmt ju ben oberen werben nur biejenigen gcjählt, beten Sehrett,ob fte fo ober anberS befd;affen fein ober öffentlich oorgetragen werben[ollen, c§ bic Siegicrung felbft infereffirt; ba hingegen biejenige,v»eld;e nur baS Sntcreffe ber SBiffcnfchaft ju beforgen bat, bie unteregenannt wirb, weit biefc e§ mit ihren Sahen halten mag, wie fice§ gut ffnbet. Sie Siegicrung aber interefftrt ba§ am allermeijten,woburch fte fich ben ftärfften unb baurenbjten StnjTuß aufä S5olfoerfchafft, unb berglcichen finb bie ©cgenftäiibe ber oberen gacuUtäten. Saljer behält fte fich ba§ Siecht v>or, bie Sehren ber oberenfelbft ju fattetionirett; bie ber unteren überläßt fte ber eigenenSSernunft beS gelehrten §3olf6. — SBcntt fie aber gleid; Sel;ren fanc=tionirt, fo lehrt fte (bic Siegicrung) bod; nicht felbft; fonbern willnur, baß gewiffc Sehren oon ben refpectiüen gacultäten in ihrenöffentlichen fßortrag aufgenommen, unb bie ihnen entgegen^gefegten battott auägefdjloffen werben follen. Senn fte lehrt nicht,fonbern befehligt nur bie, weldjc lehren, (mit ber 2Bahrl)eit magc§ bewanbt fein, wie e§ wolle,) weit fte fich bei 2lntretung ihres'llmtS *) burch einen Übertrag mit ber Siegienmg baju oerftanbenhaben. — Sine Siegicrung, bie ftd) mit ben Sehren, alfo aud) mit
*) SOiatt muß eS geffehen, Ibafi ber ©ntnbfafj bcS grcßbrittanifchcu $)ar=laments: bie Siebe ihres .Königs aom Sljron fei als ein iBctf feines ffliitii;ftevö anjufcOcu, (ba cg ber SBütbe eines SJionarchen juwiber fein würbe, fiel)StrUjum, tlnwiffenhcit ober Unwahrheit oorrüefen jn taffen, gleichwohl aberbaö .g>auS über ihren Snijalt ju urtljeiten, ihn 511 prüfen unb anjufethtenberechtigt fein muß,) baß, fagc ich, biefer ©runbfafs feije fein unb richtigauSgebacfjt fei. ©benfo muß auch bie üfuSivaht gewiffer Ccfjren, welche bicSiegicrung juni öffentlichen SSortrage auSfchlicßlicl) fanctionirt, ber ^Prüfungber ®c(cf)rtcn auSgefegt bleiben, weit fie nicht als baS fprobuct bcS -SRonarchcn,fonbern eines baju befehligten Staatsbeamten, »on bem man annimmt, ertonne and) wohl ben SBiKett feines (berrn niefjt recht ocifranbcn ober auchoevbrcht haben, angefeljcn werben muffe.