«oi'ncfjincit SEon in bcr $Pbtlofopl)te.
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gjiit biefer oorgcgebcncn gtif)lb«r?eit eines ©egenfianbeä, betbod) MoS in bet reinen SSernunft angetroffen werben fann, l)at e3mm folgenbe SJewanbnijj. — 33i§ber: hatte man nur non breiStufen beS gürwai;rf)attcn§, bis jum SSctfchwinben beffetben inoöllige Unwiffenbeit, gehört: bem SBiffen, ©tauben unb 9)ie Unen* *). Set^t wirb eine neue angebracht, bie gar nict>t§ mit ber
als rccbtfcbaffcn unb bem ®cfc§ gebotfant, b. i. als einen, bei bem baS ©C;feg rot bet Sufl rorbergebt, annebmen muß, um fiinftig im SSewußtfeinfeines woblgcfübrtcn ßcbcnSwanbelS eine Sectenluft ju fühlen; fo ift cS. einleerer3irfet im Schließen, um bie lc|tere, bie eine geige ift, jur Urfacbcjenes fcbcnSwanbclS au machen-
SßaS aber gar ben SnnEretiSmuS einiger SRotaliffcn betrifft, bieEuba men ie, wenngleich nicf>t ganj, boeb jum Xbeü jum objectiocn$>rincip ber Sittlic()Eeit ju machen, (wenn man gleich, baß jene unrcrmcrEtauct) fubjectir auf bie mit bcr fPflkbt übctcinfHmmenbc SßillenSbcftimmungbeö SRenfcben mit ©influß babc, cinräumt;) fo ift baS boef) bcr gerate SBeg,ebne alles $>tincip ju fein. Senn bie ftcb einmengenben, oon bcr ©lüctfcligEeitentlehnten Xricbfebctn, ob fte jwat ju ebcnbenfclben -jjanblungen, alsbie aus reinen moralifcbcti ©tunbfa$cn fließen, binmtrEen, retunreinigen unbfdjmäcbcn boeb juglekb bie motalifcbe ©cfinnung felbft, beren Sßertf) unbhoher Slang eben barin beftebt, unangefeben betfclbcn, ja mit Uebctwinbungaller ihrer Slnpreifungen, feinem tfnbercn, als bem ©efeg feinen ©cborfamju betveifen.
*) 9Ran bebient ficb bcS mittclftcn SBortS im tbcoretifeben SScrftanbc auchbisweilen als gfckbbcbcutenb mit bem: etwas für roabtfc()cin(icb haltert;unb ba muß wohl bemcrEt werben, baß oon bem, was "über alle möglicheEtfabrungSgrettäc binauSliegt, weber gefagt werben Eann, eS fei wahr;fcbcinlicb, noch eS fei unwabrfebeintieb, mithin auch baS SBort:©taube, in Mnfebung eines foteben ©egenftanbcS in tbcorctifeber ffie=bcutung gar nicht (Statt finbef. — Unter bem HuSbrucE: bicfcS ober jenesift mabrfcb ein lieb, oerftebt man ein SRittetbing (bcS gürwabrbaltcnS)jwifeben SRcinen unb SBiffcn; unb ba gebt eS ißm fo wie allen anberen SRit;tclbingcn, baß man barauS machen Eann, was man will. — SBcnn aberSemanb 3. ffi. fagt: eS ift wenigfiens mabrfcb cinlicf), baß bie Seele nachbem Xobc lebe, fo weiß er nicht, was er will. Senn wabrfcbeinlicf)basjenige, was für wahr gehalten, mcf;r als bie ^alfte ber ©ewißbeit (beSsurcicbenben ©runbeS) auf feiner Seite bat. Sie ©rünbe alfo muffen itiSgc=fammt ein partiales SBiffcn, einen Xbeil ber ©r^enntniß bcS SbjectS,worüber geurtbctlt wirb, enthalten. 3ft nun bcr ©egenftanb gar Eein Sbsjcct einer uns möglichen ©tEennntniß, (bcrglcicbcn bie Statur bcr Seele, alslebenber Subftanj auch außer betSScrbinbung mit einem Jtörpcr, b.i. als ©eiftift,) fo Eann über bie SRoglicbEcit bcrfclben weber wabrfcbcinlicb noch unwahr;fcbcinlicb, fonbern gar nicht geurteilt werben. Senn bie rotgcblkbcn ©r;