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1 (1838) Immanuel Kant's Schriften zur Philosophie im Allgemeinen und zur Logik
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Heber tyfyiCofoptjie überhaupt.

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Urtf)eilSfi-aft. 9?eftecttren (Ucberlegcn) aber ifl: gegebenejBorjlellungen entroeber mit anberen, ober mit feinem (Srfeimtmf;-»ctmögcti in S5ejie()ung auf einen babureb möglichen SScgriff ju »er=gleichen unb jufammenjubatten. Sie reflcctirenbe UrtbeilSfraft iftbiejenige, roclcbe man aud) baS SBeurtbcilungSöermogcrt (facultasdijudicaudi) nennt.

£>aS SJteflectiren, (melcbcS felbft bei S£()icren, objmar nur in=jfinctmafjig, nämlich nicht in S3ejiel;ung auf einen babureb ju er=langcnbcn 33egriff, fonbern eine babureb etwa su beffimmenbe Neigung»ergebt,) bebarf für unS ebenfomobt eines fPrincipS, als baS 33e--jiimmen, in welchem ber jurn ©runbe gelegte ^Begriff »om Objecteber UrtbcilSSraft bie Siegel »orfebreibt unb alfo bie ©teile beS fj)rin=cipS üertritt.

SaS fprincip ber SReflerion über gegebene ©egenffänbe ber SJiaturifl: bafi fid) $u allen 91aturbingen empirifcb befiimmte SBegrtffeftnben laffen*), welches ebenfooiel fagen will, als bafj man alle;

*) SiefcS fprincip bat beim ctften ttnbticfc gar nicht baß tCnfebcn einesfrmtbetifeben unb tcanSfcenbcntatcn ©aficS, fonbern fcljcint »iclmclje fautologtfcb311 fein unb gut biofen öogit gu geboren. Senn biefe lebet, wie man eiltegegebene Sorfteltung mit anberen Dergleichen unb babureb, baf man baS:fettige, was fte mit oerfebiebetten gemein bat, als ein ffllcrfntal gunt altgcsmeinen ©cbtaitcbe l>crauSgicf)t, ficb einen Skgtiff macbett tonne. tlllcin obbie Statur gu febent .Objecte noch fiele anberc als ©egenftönbe ber SScrgleicbung,bie mit ibm in ber $otm SSieteS gemein haben, aufgugeigen habe, bardberlel)tt fie nichts; vielmcbr ift biefe Bebinguttg bet SJiöglicbteit ber ttnmenbungbet Sogit auf bie Statur ein fptiitcip bep ißorftellung ber Statur, als eines©iijtcmS für uttferc UrtbeilStraft, in welchem baS SJtannigfaltige, in ©at=tungen unb tfrten cingetbeilt, cS möglich macht, alte »ottotnmenben Statur:formen burdf fBergleicbung auf SSegtiffe (sott mehrerer ober nunbetet tlllge:meittheit) gu bringen. Stutt lehrt gmat fefjon bet reine SScrftanb (aber auchburcf) fnnthetifchc ©tunbfdbe) alle ®ittge bet Statur als in einem trattSfccnsbentalett ©pftetne nach Begriffen a priori (ben .Kategorien) enthaltengu beuten; allein bie UrtbeilStraft, bie auch S u empitifeben Sßorftcllungen,als folcbcn, Begriffe fucljt (bie reflcctirenbe), niufs noch überbent gu biefetnBehuf annebmen, bafi bie Statut in ihrer grcttgetilofen SDtannigfaltigfeit einefolclje ©intheilung bcrfelbett in ©attungen unb litten getroffen habe, bie cSunferer UrtbeilStraft'möglich macht, in ber Bergletcbung ber Staturformen©inhcfligteit angutrejfcn, unb gu empitifeben Begriffen unb betn jjufammen:bange berfelbett untereinanber, burcl) ICufflctgen gu allgemeineren gleichfalls

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