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1 (1838) Immanuel Kant's Schriften zur Philosophie im Allgemeinen und zur Logik
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18 SSon bcv faCfdjcn ©pifefinbigfeit bei- toter fi/Kogiftifchcn giguren.

fei, aB baS SScrnwgen bcS inneren ©inneS b. i. feine eigeneföorftcUungcn 511 m Objecte- feiner ©ebanfen ju machen. DiefcSVermögen ift nicht auS einem anberen abjuleitcn, eS ift ein ©runbsvermögen im eigentlichen SSerftanbc itnb fann, wie ich bafür halte,bloS vernünftigen Sßcfcn eigen fein. 2fuf bemfclbett aber beruht bieganje obere ©rfenntniffraft. Sch fdjliepc mit einer SSorftellung,bie benjenigen angenehm fein mup, welche ba§ Vergnügen über bieEinheit in ben mcnfchlichen ©rfenntniffen empfinben fönnen.tlllebejahenbe Urtheile freien unter einer gemeinfchaftlichen gorntcl, bem©atje ber (Sinftimmung: cuilibet subjecto competit praedicatuniipsi non oppositum.lllle bejahenbe SSernunftfchlüffe finb unterber Siegel enthalten: nota notae est nota rei ipsius; alle vernei;nenbe unter biefer: oppositum notae opponitur rei ipsi. 2 CllcUrtheile, bie unmittelbar unter ben ©äfeen ber ©infiimmung oberbeS SBiberfyrudjS flehen, baS ifl, bei benen Weber bie Sbentitdf,noch ber SBibcrftreit burd) ein 3 wifd;enmerfmal, (mithin nicht ver=mittelft ber äergliebcrung ber ^Begriffe,) fonbern unmittelbar cingcsfel)cn wirb, finb unerweiSlid)e Urtheile; biejenigen, wo fie mittelbarerfannt werben fann, finb erweiSIid). Die menfchliche ©rfcnntnijjifl voll fold)er unerweiSlicl)cr Urtheile. SSor jeglicher Definitionfommen bereu etliche vor, fobalb man, um ju ihr ju gelangen,baSjenige, waS man junadjjt unb unmittelbar an einem Dinge er*fennt, fid) als ein üOJetfmal beffetben vorftellt. Diejenigen äöelt*weifen irren, bie fo verfahren, als wenn eS gar feine unerwciSli;d)cn ©runbwahrheiten aüper einer gebe. Diejenigen irren eben fofehr, bie ohne genugfame ©ewdbtleiftung ju freigebig finb, toerfchie-bene ihrer ©ähc biefeSSSorjugS ju würbigen.