Der Sieg bei Emmcms.
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bis Jamnia und südlich bis Aschdod (Azotus). Juda mahnte seineLeute, sich nicht auf die Beute zu werfen, da ihnen noch ein Kampfmit den übrigen Abtheilungen des aus dem Gebirge umkehrendenFeindes bevorstehe. Bald darauf wurden diese Truppen bemerkt,und die judäischen Krieger hielten sich bereit, das Treffen aufzu-nehmen. Aber es kam nicht dazu. Sobald diese und die nach-nickenden Syrer den Rauch von ihrem früheren Lagerplatze auf-stcigen sahen, wandten sie sich gleich zur Flucht, südwärts insPhilisterland Z. „Es war eine große Rettung an diesem Tage" 2 ).In der That der Sieg bei Emmaus (166), herbeigeführt durchllngberechnete Kriegslist und standhafte Tapferkeit, war von folgen-reicher Wichtigkeit. Er lähmte den Feind und flößte den JudäernSelbstvertrauen ein, es auch mit einem wohlgerüsteten und zahl-reichen Heer aufzunehmen. Weder Reiterei, noch das mit Helmund Panzer bedeckte Fußvolk waren im Stande, sie fortan zu er-schrecken. Waffen, woran sie beim Beginn der Schlacht Mangelhatten, lieferte ihnen der fliehende Feind in Menge. Auch die Beutean Gold, Silber und Purpur, die sie machten, die Geldbeutel dervielen Sklavenhändler, welche im syrischen Lager, der Seelenküufegewärtig, sich eingefunden hatten, war nicht zu verachten. Sie gabihnen Mittel für Siege in den noch bevorstehenden Kämpfen indie Hand. Mit Dank- und Lobliedern, deren Kehrvers lautete:„Preiset den Herrn, denn er ist gütig, und ewig währt seine Gnade s),"lehrten die Sieger zu ihrem Sammelpunkte Modin zurück.
Aber noch lange durften sie nicht die Waffen aus der Haudlegen; sie konnten als gewiß annehmen, daß Lysias, welcher dengemessenen Befehl hatte, die Judäer zu vertilgen, die erlitteneNiederlage des einen Feldherru nicht ruhig hinnehmen, sonderndoppelte Anstrengung machen würde, die Scharte auszuwetzen. Sieblieben also gerüstet und hatten die Freude wahrzunehmen, daßihre Zahl zunahm und bis auf zehntausend wuchs 4). Gab es je
y Das. I, 4, 1—22. Das. B. 15 ist gewiß eine
falsche L.-A., ebenso wie die andere Denn die Flucht ging in der
Richtung nach Westen, nicht nach Süden. Der Zug Makkabb. II, 8, 26 fg., daßder Schlachttag am Freitag gewesen wäre, und daß die judäischen Krieger dadurchverhindert gewesen wären, den Feind zu verfolgen, beruht wohl auf einer Sage.
2s Das. I, 4, 23.