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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 2 (1876) Vom babylonischen Exile (586) bis zum Tode des Juda Makkabi (160)
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Vollendung des Altars.

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und ihre Führer doch in dem Opferwesen den Hauptausdruck desGottesdienstes. Der Altar sollte der erste Ansatz zu einem Tempelsein, dessen Bau von vorne herein in Aussicht genommen wurde,um Mittelpunkt des neuen Gemeinwesens zu bilden, der aber ausMangel an Baustoffen noch nicht errichtet werden konnte. DerAltar wurde auf derselben Stelle errichtet, auf welcher der im Sa-lomonischen Tempel gestanden hatte; es gab noch unter den heim-gekehrten Ahroniden und Leviten Greise, welche das alte Heiligthumvor dessen Zerstörung gesehen hatten, die Stätte des Altars kanntenund sie genau bezeichnen konnten. Obwohl die Tonangeber derGemeinde es als eine Gewissenssache betrachteten, das neue Heilig-thum nach den: Muster des alten einzurichten und Neuerungenanszuschließen, gaben sie doch dem Altar einen größeren Umfang;die obere Platte oder der He erd wurde um vier Ellen Länge undBreite geräumiger angelegt. In Folge dieser Erweiterung desoberen Theils nahm der neue Altar an der Basis einen bedeuten-den Raum ein, zweiunddreißig Ellen nach jeder Seite, und da dieHöhe desselben zehn Ellen betrug und Stufen zum Besteigen nichtangewendet werden durften, so mußte eine langgestreckte Terrasse<32 Ellen L. 16. B. *) dazu angelegt werden. Aus welchem Grundewurde diese Veränderung und Vergrößerung des Altars vorgenommen?Weil auf eine größere Betheiligung an demselben gerechnet wurde,nicht blos von Seiten der Judäer, welche nicht mehr wie früher ansPrivatkultusstätten opfern würden, sondern auch von Seiten heidnischerProselyten, deren zahlreicher Zutritt mit Bestimmtheit erwartetwurde^. Sobald der Altar vollendet war, wurden Vorkehrungenzum Opfern auf demselben getroffen; eingeweiht wurde er am erstendes siebenten Monats (September 537 bj.

Inzwischen waren von den Führern auch Vorkehrungen getroffenworden, den Tempel zu errichten. Von den reichen Spenden, diesic mitgebracht hatten, mietheten sie Arbeiter und Handwerker, umSteine aus dem Gebirge zu brechen und sie zu behauen. Ccdern-stümme wurden wie in Salomo's Zeit vom Libanon herbeigeschafft.Sidonier und Tyrier besorgten die Förderung derselben vom Ge-

tz Traktat Middoth III. 3.

- Vergl. Frankel-Graetz, Monatsschrift, Jahrg. 1875 S. 3 fg.»1 Esra 3, 1-6.

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