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Geschichte der Juden.
„„Ja, Großes hat Jhwh mit uns gcthan,
„„Wir waren freudig"^.
Als sich die Nationalgesinnten anschickten, von der FreiheitGebrauch zu machen und nach Jerusalem zurückznkehren, rief ihnenein Sänger in einem Psalm zu, sie mögen sich prüfen, ob sie auchdieser Gnade würdig seien:
„Des Herrn ist die Erde und ihre Fülle,
„Der Erdkreis und seine Bewohner.
„Denn er hat sie auf Meere gegründet,
„Und an Strömen gefestigt.
„Wer darf zu Jhwh's Berg hinaufzichen,
„Wer weilen an seiner heiligen Stätte?
„Wer rein an Händen, lauter im Herzen,
„Der nicht dem Eitlen dessen Wesen übertragen,
„Nicht bei dem Truge geschworen.
„Ein Solcher wird von Jhwh Segen empfangen,
„Und Heil vom Gott seiner Hilfe.
„Das ist das Geschlecht seiner Eifrigen,
„Die dein Antlitz suchen, Gott Jakobs" 2).
Das war das Programm der frommen Sanftmüthigen für dieNeugestaltung des Gemeinwesens, welche mit der Rückkehr nach derHeimath ihren Anfang nehmen sollte. Nur die Würdigen und dieGottsuchenden sollten sich an Gottes Stätte wieder sammeln. Werwollte aber die Scheidung vornehmen?
h Ps. 126.
2) Daß Ps. 24 nachcxilisch ist, hat Olshausen geahnt. Er gehört aber wohlder Zeit an, als das Exil eben zu Ende gehen und die Rückkehr beginnen sollte.Dafür spricht W75"' nämlich rrm: tiim. Richtig ist wohl, daß die ersten6 Verse mit den folgenden nicht zusammenhängen, wie mehrere Ausl, annehmen,vcrgl. I. S. 317 Note. Sic sind wohl erst bei der feierlichen Einweihung des zweitenTempels combinirt worden. Vers 4 X"n? xw: xl> nach Lüstib oder iw-::nach Ivsi'i ist unstreitig gleich X"w? nw nx xwn x?, und dieses bedeutet, denfalschen Göttern nicht Gottes Namen, Wesen und Bedeutung beilegen; vergl.das. S. 38 Note. Der Sinn ist: wer nicht rein an Handlung und Gesinnungund nicht frei von götzendienerischem Hange ist, soll nicht zum Berge Gotteshinaufziehen, nur i sei dazu würdig. Vor wpwi Vers 6 muß mannach 1XX und Peschito ^rüx ergänzen.