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junge Adrian sollte heute Lei uns eintreffcn; wiefreue ich mich für Irene!"
„Die liebe Schwester — ja! sie liebt, — wenn,Cola, irgend Jemand so lieben kann, — wie wir."
„Wohl, aber an Deine Arbeit, meine schöneSchreiberin. Ha! Was ist das für ein Lärm? Ichhöre einen bewaffneten Tritt — die Treppen ertö-nen — man ruft meinen Namen."
Rienzi eilte nach seinem Schwerte; die Thürewurde barsch aufgestoßcn und eine Gestalt in voll-ständiger Rüstung trat in das Zimmer.
„Wie! was bedeutet dies?" sagte Nieuzi, der mitgezogenem Schwerte vor Nina stand.
Der zudringliche Gast schlug das Visir auf — cswar Adrian Colonna.
„Fliehe, Rienzi! — eilt, Signora! Dank demHimmel, noch kann ich Euch retten! Nachdem ichdurch die Einnahme von Palestrina nebst meinemGefolge frei war, hielt mich der Schmerz meinerWunde die letzte Nacht in Tivoli ans. Die Stadtwar mit Bewaffneten angefüllt — die nicht Dirergeben sind, Senator. Ich hörte Gerüchte, diemich beunruhigten. Ich beschloß, weiter zu reisen— ich erreichte Rom, die Thore der Stadt standenweit offen!"
„Wie!"
„Eure Wachen waren fort. Sogleich stieß ichauf eine Rotte von den Leuten der Savelli. MeineInsignien als ein Colonna führten sie irre. Ich er-Bulwer, Nienzi. II. 28