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von Pisa, sogar von Mailand (wo der Viscontiherrschte), von Genua, von Neapel — kamen Ge-sandte, ihm zu seiner Wiederkehr Glück zu wünschen,oder für die Befreiung Italiens von dem FreibeuterMontreal zu danken. Venedig allein, welches diegroße Compagnie im Solde hatte, stand ferne. Niewar Nienzi dem Anschein nach glücklicher und mäch-tiger gewesen, und nie hatte in der Majestät seinesBenehmens so viel Leichtigkeit und Heiterkeit gelegen.
Kaum war die Audienz vorüber, als ein Botevon Palestrina ankam. Die Stadt hatte sich ergeben,die Colonna waren abgegangen und das Banner deSSenators wehte von den.Mauern der letzten Festeder aufrührerischen Barone. Nom konnte sich endlichals frei betrachten, und nicht ein Feind schien mehrübrig, die Ruhe Nienzi'S zu bedrohen.
Der Hof löste sich auf. Voll stolzer Freude begabsich der Senator vor dem Bankette, das den Gesandtengegeben wurde, auf seine Zimmer. Villani begegneteihm mit seiner gewöhnlichen, traurigen Miene.
„Keine Traurigkeit heute, mein Angel»," sagteder Senator heiter; „Palestrina ist unser!"
„Ich bin erfreut über solche Botschaft und sehemeinen Gebieter gerne so aufgeräumt," erwiderteAngelo. „Hat er jetzt nicht wieder Freude am Leben?"
„Wenn römische Tugend wieder auflebt, vielleicht
— ja! Aber so sind wir die Narren des Schicksals;
— heute froh — morgen niedergeschlagen!"
„Morgen," wiederholte Villani mechanisch; „ja
— morgen vielleicht niedergeschlagen!"