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gend, daß er Jemand fand, der Ansprache auf seineDankbarkeit hatte; er liebte den Jüngling und ver-traute ihm wie einem Sohne. Villani wich nie vonseiner Seite, außer, um mit den verschiedenen Füh-rern des Volkes in den verschiedene» Stadttheilen zuverkehren, und bei diesen Besprechungen war seinEifer unermüdlich — er schic» sogar seine Gesundheitzu untergraben, und Nienzi machte ihm zärtliche Vor-würfe, wenn er aus seinen eigenen Träumereien auf-suhr und das irre Auge, die gelbe Bläffe, welche andie Stelle des Glanzes nnd der Blüte der Jugendgetreten, gewahrte.
Auf solche Vorwürfe antwortete der junge Mannnnr mit den immer gleichen Worten: „Senator, ichhabe eine große Pflicht zu erfüllen," und bei diesenWorten lächelte er.
Als eines Tages Villani bei dem Senator war,sagte er plötzlich: „Erinnert'Ihr Euch, mein Ge-bieter, wie ich mich vor Viterbo so in den Waffenaußzeichnete, daß selbst der Cardinal von Albornozmich zu bemerken geruhte?"
„Ich erinnere mich Deiner Tapferkeit wohl, An-gela; aber warum diese Frage?"
„Mein Gebieter, Bcllini, der Hauptmann derWachen des Capitols ist gefährlich krank."
„Ich weiß es."
„Wem kann mein Gebieter diesen Posten anver-trauen?"
„Nun, dem Lieutenant."
Bulwer, Rienzi. II.
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