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Freund!" sagte der Eine. „Er war ein ehrbarer,rechtschaffener Bürger," murmelte ein Anderer. „Erwar ein Vertreter des Volkes!" grollte Cecco delVecchio. Aber der Senator hatte den Entschluß ge-faßt, unbeugsam gerecht zu sein und jede Gefahr, dieNom bedrohte, anzusehen, wie es einem Römer ge-ziemte. Nienzi erinnerte sich, daß sein Vertrauen stetsverrathcn worden sei, daß er nur vergeben habe, umdie Feindschaft zu verstärken. Er war unter einemtrotzigen Pöbel, unter unzuverlässigen Freunden undschlauen Feinden, und »»zeitige Gnade war nur eineAufmunterungSprämic zu neuen Verschwörungen. Unddoch zeigte sich der Kampf, den er bestand, deutlich in denhysterischen Aufregungen, die er verursachte. Bald weinteer bitterlich, bald lachte er laut. „Soll ich nie wiederdie Wonne der Vergcbnng genießen?" sagte er. Dierohen Zeugen einer solchen Aufregung hielten es —für Schwäche, für Heuchelei. Aber die Hinrichtunghatte für de» Augenblick die gewünschten Folgen. AllerAufruhr mar gedämpft, Schrecke» verbreitete sich durchdie Stadt, Ordnung und Friede zeigte sich äußerlichwieder; aber in der Tiefe, nach dem kräftigen Aus-drucke eines Zeitgenossen, mormorito izuets-
mente suonsvs." "
Wenn wir das Benehmen Nienzi's während dieserfurchtbaren Periode seines Lebens ohne Leidenschaftprüfen, so ist es kaum möglich, ihn hinsichtlich seinerPolitik auch nur eines einzigen Mißgriffes zu über-
' Dauerte das Gemurmel leise fort.