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Barone, hoffte er durch die verderbliche» Mittel seinesungeheuren NeichthumeS eine dritte Partei zu Unter-stützung seiner weitergehenden Absichten zu bilden.Reichthum war zu jener Zeit und in jenem Landebeinahe eben so sehr das Mittel, Diademe zu erwerben,wie er dasselbe in den späteren Zeiten des römischenReiches gewesen war. Und in mancher, von erblichenFehden zerrissenen Stadt stieg der Parteihaß zu einersolche» Ausdehnung, daß ein fremder Tyrann, derdie Lust und die Macht hatte, eine Partei zu ver-treibe», wenigstens die zeitweise Unterwerfung deranderen erlangen konnte. Sein späterer Erfolg hinghauptsächlich davon ab, ob er seine Stellung durcheine von den Bürgern unabhängige Macht behauptenund über einen Schatz verfügen konnte, der nichtdurch verhaßte Auflagen Zuschüsse nöthig hatte. Abermehr habsüchtig, als ehrgeizig, mehr grausam, alsfest, fielen solche Usurpatoren gewöhnlich in Folgevon drückenden Erpressungen, oder nnnöthigem Blut-vergießen.
Montreal, der die häufigen Revolutionen jenerZeit mit ruhigem, forschendem Auge erwogen hatte,traute sich die Kraft zu, diese beiden Fehler vermeidenzu können; und wie der Leser schon gesehen, hatteer den tiefen, scharfsinnigen Plan sich entworfen,seine Usurpation durch ein ganz neues Geschlecht vonAdeligen zu befestigen, die, durch den Fcudalverbanddes Nordens ihm zu Diensten verpflichtet und jeder-zeit bereit, ihn zu schützen, weil sie eben dadurch auchihre eigenen Interessen wahrten, ihm bei der Grün-