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Blicke halb barbarischer Verwunderung, halb über-unithiger Verachtung. Kein jubelnder Glückwunschbegrüßte diese trotzigen Fremden, offenbar brachteihr Anblick einen Sck)auer über die Versammlung.
„Schande!" brummte Cecco del Vecchio hörbar.„Braucht der Freund des Volkes die Schwerter, welcheeinen Orsini, oder einen Malatesta bewachen! —Schande!"
Diesmal erhob sich keine Stimme, um den un-zufriedenen Riesen zum Schweigen zu bringen.
„Sein einziger Schutz gegen die Barone," dachteAdrian, „wenn er sic gut bezahlt! Aber ihre Zahlist zu gering!"
Hierauf kamen zweihundert Fußsoldaten oon Tos-kana mit den Harnische» und Waffen schwerer Soldaten,ein- tapfere Compagnie, deren freudige Blicke undzutrauliches Benehmen mit dem Volke zu sympathi-siren schienen.' Es war dies auch wirklich der Fall,
— denn sie waren ToSkaner und daher Freunde derFreiheit. Auch schienen die Römer in ihnen natür-liche und rechtmäßige Bundesgenossen zu erkennen,
— und cs entstand ein allgemeines Geschrei: „Vtvsnoi bisvi ffoseuni!"
„Aermliche Vertheidigung !" dachte der scharfsichti-gere Colonna; „die Barone könne» sie schrecken, unbder Pöbel verführen."
Dann kam eine Reihe Trompeter und Fahnen-träger; und jetzt wurde der Schall der Musik durchJubelrufe übertönt, welche sich in allen Stadttheilenzumal zu erheben schienen: — „Nienzi!-Nienzi! —