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„Nicht so," antwortete Montreal; „Du bist ciuBursche — keck genug und auch »erschlagen — —aber mein Kopf ist in solchen Dingen besser, wie derDcinige. UcberdieS," fuhr der Ritter mit gedämpfterStimme, die Hand vor das Angesicht haltend, fort r„hatte ich eine Wallfahrt an den geliebte» Fluß und
an den alte» Standort gelobt. O Gott!-Doch
all' dies, Brettone, »erstehst Du nicht—schweigenwir davon. Was meine Sicherheit betrifft, so fürchte,ich, nachdem wir die Amnestie mit Albornoz ins Reinegebracht haben, nur wenig Gefahr, selbst wenn ichentdeckt werde; überdies brauche ich Geld. Es sindLeute in dieser Gegend, Deutsche, die ein italienischesHeer mit Haut und Haar anffrcffen könnten, unddie ich gerne anwerben möchte; ihre Anführer ver-gangen baares Geld — die gierigen Schurken! — Wiesollen die Gulden des Eardinals bezahlt werden?"
„Die eine Hälfte jetzt — die andere, wenn DeineTruppen vor Nimini stehen."
„Nimini! der Gedanke schärft mein Schwert. Er-innerst Du Dich, wie dieser verfluchte Malatesta michvon Averse" vertrieb, mein Lager erstürmte, und allemeine Beute in seine Hände fiel? Da ging das Werkvon Zähren verloren! Aber dafür soll jetzt meinBanner über St. Angeld flattern. Ich will die Schuld
" Dieser Malatesta, ein Signor einer erlauchten Familie,war einer der gewandtesten Krieger Italiens. Er und seinBruder Galeottv waren durch die Stimme der Bürger zu derDvppelthrannei von Nimini crdoben worden. Nachdem sielange Zeit Feinde der Kirche gewesen, wurden sie endlichdurch den Cardinal Albornoz zu deren Hauptleuten ernannt.