Druckschrift 
2 (1854)
Entstehung
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Mit diesen Worten endete die Besprechung. Nochan diesem Abend befahl der Papst, das Nienzi dieverlangte Untersuchung bewilligt werden solle.

Viertes Kapitel.

Die Gebieterin und der Page.

Es fehlten noch drei Stunden zu Mitternacht,als Alboruoz, seine Rolle als Liebhaber ausnehmend,an die Signora Cäsarini folgendes Billet absandte:

„Eure Befehle sind vollzogen. Nienzi wird wegenseines Glaubens verhört werden. Es wäre gut,wenn er darauf vorbereitet wurde. Vielleicht stimmtes mit Eurer Absicht, über die ich nur so unvollstän-dig berichtet bin, überein, das Ihr dem Gefangenenals das erscheint, was Ihr wirklich seid — Diejenige,welche diese Gnade ausgcwirkt? Seht, wie unbe-dingt ein edles Herz einem anderen vertrauen kann!Durch den Ueberbringer sende ich Euch einen Befehl,der einem Eurer Diener Zutritt zu dem GewahrsamdeS Gefangenen verschaffen wird. Laßt es, wenn eSEuch gefällt. Eure Aufgabe sein, ihn von dieserneuen Wendung seines Schicksals zu benachrichtigen.Ach, Madame, möge das Glück mir ebenso günstigsein und mir dieselbe Fürsprache gewähren — vonDeinen Lippe» kommt mein Urtheilsspruch."

Als Albornoz diesen Brief geschloffen, berief erseinen vertrauten Diener, einen spanischen Edelmann,der in seiner adeligen Geburt Nichts sah, was ihn