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uud hieher, wenn endlich die Liebe fremde Gästeduldete, hieher hätten Neichthum und Geistesver-wandtschaft alle edlere, gebildetere Geister einladensollen, welche das unruhige Italien wieder zu belebenanfingen und ein zweites Reich der Poesie, der Wis-senschaft und Kunst verhießen. Der anmnthigen undromantischen, aber etwas nachdenklichen und trägenGemüthsart des jungen EdelmanncS, der mehr fürruhige und civilifirtc, als für stürmische und barba-rische Zeiten paßte, bot der Ehrgeiz keinen so reizen-den Loh», als gelehrte Muße und durch geistige Ge-nüsse verschönerte Ruhe. In seiner durch den EinflußPetrarka'S gefärbte» Jugend und noch als Mannhatte er von einem glücklicheren Vaucluse geträumt,das nicht ohne eine Laura bleiben sollte. Die Ge-sichte, welche mit diesem Orte das Bild Irenensverwebt hatten, belebten den Ort noch immer mitihren Schatten, und da Zeit und Trennung nur seineleidenschaftlichen Gedanken nährten, nahmen seineMelancholie und seine Liebe an Tiefe und Jnnig-ikcit zu.
In dieser einsamen Zurückgezogenheit — die selbstwährend ich sie beschreibe, (denn meine Augen habenden Ort gesehen, mein Fuß hat ihn betreten undmein Herz sehnt sich noch darnach), die, sag- ich,während ich sie schildere, mir, und vielleicht auch demfreundlichen Leser, als ein angenehmer und willkom-mener Nuhepunkt nach den Stürmen der Thätigkeitund den Wcchselfällen des Lebens, welche so langeunsere Erzählung in Anspruch genommen, erscheint,