Jehu's Umsturz.
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den Thron einzunehmen, so setzte sich Zehn darauf, und die Einwohnervon Jesreel huldigten ihm.
Um sich das Herz des Volkes zu gewinnen, traf er Anstalten,den Baalkultus ans Samaria, dem Mittelpunkt desselben, zu vertilgen.Mit seinen Getreuen begab er sich dahin und traf unterwegs dieBrüder und Verwandten des judäischen Königs Achasja, welche, un-bekannt mit den letzten Vorgängen, der.Jsebel beizustehen oder dieBlutthaten an Zehn zu rächen gedachten, oder vielleicht von Athalia,der Mutter Achasja's, aus Jerusalem entfernt wurden, damit sieungehindert ihre Unthat ausführen könnte. Auf einen Wink Jehu'swurden sämmtliche judäische Prinzen ergriffen, getödtet und in eineCisterne geworfen. Ehe er Samaria erreichte, stieß Jonadab zuihm, der das von Eliahu gepredigte Nasiräerleben in seiner Familieheimisch gemacht hatte. „Bist du mir noch wie ehemals gesinnt?"fragte ihn Zehn. „Allerdings," antwortete Jonadab. „So reiche mirdeine Hand." Zehn machte Eliahn's Jünger mit dem bekannt, waser gegen die Baalspriester in Samaria auszuführen gedachte, undnahm ihn auf seinem Wagen mit, um Zeuge des Eifers zu sein. InSamaria angekommen, bestellte er sämmtliche Baalsdiener auf einenbestimmten Tag zum Tempel, that, als wenn er sich selbst an demKultus betheiligen wollte und befahl ihnen, ihre zu diesem Diensterforderlichen Gewänder anzuziehen. Heimlich hatte er bewaffneteTrabanten innerhalb und außerhalb des Baaltempels aufgestellt, under selbst begab sich mit Jonadab in das Innere desselben. Kaum hatte erzum Scheine das Opfer dargebracht, so fielen sämmtliche Priester und An-hänger selbst als Opfer. Seine Trabanten machten diese im Innern nieder,und die Entfliehenden wurden von den achtzig außerhalb Ausgestellte»niedergemetzelt. Dann drangen die Trabanten in den Raum des Aller-heiligsten, verbrannten das Bildniß des Götzen, zerstörten den Altar,die Spitzsäulen und daun auch noch den Tempel und verwandeltenden Platz in einen Düngerhaufen Und überall im Lande ließ Jehu
ff Das. 10, 18 fg. In V. 25 fg. ist manches nicht verstanden worden. v'An >2 kann weder Borstadt, noch Burg, noch Inneres bedeuten; man muß sichschon entschließen, v'oi zu lesen: das Hinterste, Heiligste, Adyton. sSoauch Klostermann a. a. O.s Zweimal steht V. 26—27 bpor, roa r>wrr>, einmalklar, und einmal 8in§. Das ist unverständlich, um so unverständlicher, als dieNM oder M 2 U 2 voraussätzlich aus Stein waren, und diese können doch nichtverbrannt worden sein! Auf Solche paßte lediglich „zerstören" nwrv r>n ,rrw.Das Götzenbild selbst war entschieden aus Gold verfertigt, d. h. mit einemgoldenen Uebsrzuge (>-woO); vgl. Hosea 2, 10 bprb ivp arm; Chronik H. 28, 2. . . mvc> 2 . V. 26 muß man also lesen .m-nem bpr.n ror rirov rin imru; vgl.