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1 (1873) Geschichte der Israeliten von ihren Uranfängen (um 1500) bis zum Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) : nebst synchronistischen Zeittafeln
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Geschichte der Juden-

hinausgewiesen hat. David wurde mit Hiram befreundet, und ermag im Einverständnis; mit ihin und gestärkt durch ihn endlichgewagt haben, einen Angriffskrieg gegen die Philister zu unter-nehmen. Er zog mit seiner Mannschaft gegen die damalige phili-stäische Hauptstadt Gath'), die dem judäischen Lande am nächstenlag. Selbstverständlich haben die Philister hier einen hartnäckigenWiderstand entgegengesetzt, und es entspannen sich daraus blutigeKämpfe, wobei die Helden David's Gelegenheit hatten, sich aus-zuzeichnen. Es scheint, daß die Philister nach ihrer Art Zweikämpfedurch die Ueberbleibsel ihrer repha'itischen Riesen Vorschlägen. DieZeiten hatten sich aber geändert; während in David's Jugendzeitin der israelitischen Schaar sich nicht ein einziger Krieger fand,welcher die Herausforderung Goliat's aufznnehmen wagte, fandensich jetzt dreißig und mehr, die vor Eifer glühten, zum Zweikampfzngelassen zu werden. Einer der dreißig Helden Sibcha'i ausChuscha erlegte den Riesen Sipal aus Gath; ein anderer Elcha-nan aus Bethlehem, schlug den Bruder Goliat's, Namens Lachmi,der schwerbewaffnet, wie jener, zum Kampf ausgezogen war.David's Neffe, Jonathan, erlegte einen Riesen, der je einen Fingeran jeder Hand und je eine Zehe an jedem Fuße mehr hatte. Ein-mal gerieth David selbst in die höchste Gefahr, von einem dieserRiesen Jischbi aus Gath getroffen zu werden, nachdem er vomlangen Kampfe erschöpft war. Schnell kam ihm aber Abism, JoabsBruder, zu Hilfe, erlegte den Riesen und tödtete mit seinem Speerdreihundert Philisters. Bei dieser Gelegenheit beschworen dieHelden ihren König, sich nicht mehr dem Kampfe auszusetzen, über-haupt nicht mehr selbst in den Krieg zu ziehen, damit dieLeuchteJsrael's nicht erlöschen" möge^).

Endlich gelang es den Israeliten die Philister so nachhaltigauf's Haupt zu schlagen, daß diese ihre Hauptstadt Gath mit ihrenDörfern und ihrer Umgegend ihren Feinden einräumen mußten^).Die Rollen hatten gewechselt, Achisch, David's Lehnsherr wurdejetzt sein Vasall. Die Stadt, welche Jsai's Sohn zuerst als Hilfe-flehenden und Närrischen sah, mußte sich vor ihm beugen. Die

1) S. Note 15.

2) S. Note 9 und Note 15.

»i Samuel II, 21, 1517.

4) Vergl. Note 15.