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15 (1843) Der Bravo : eine venetianische Geschichte
Entstehung
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fotcTj Ungeheuer ifl, al« fte aus ibm madjen Wollen. 3d; weiß nidjt,«itä was für gefjeinten ©rütiben kr Stall; ben jungen 5Kann jneinem ffletrugc bewogen f;«t, bet beinahe fo ungtürflid; geenbethätte; je^t aber, ba alles aufgefiärt ijl, fjaben mit nidjts ju fürchten..Kommt, SDaber! wir wollen ben guten unb gcredjten JDugen jurStube geben laffen, wie feinen 3at;t'en jufommt, unb wollen jurüefsgeben, Sacopoö §erj aufjuT;eitern burd; bie 9iad;rid;t »on unferm(Srfolge, unb wollen ber gelobten SJtaria für ihre ®nabc bnitfen."

Jpalt!" tief ber ©reiö mit erflirfter Stimme.3fi ti wal;r,Wa« $u mir gefugt l;afi, SJtäbdjcu? ffiater !ann e« fo feV)ii? '

Signor, id; b^be altes .wahrhaft gefugt, wie mein ©ewiffenmich trieb."

® gürften Singe febmeifte wiib Don beut bcwegungälofen®täbd;en ju bem glejdjfalls unbewegten IDtifgliebc bet ©teie hinüber.

Xritt biftber, Jtinb," fagte er unb feine Stimme gitterte,tritt ber, baß id; ©id; fegne." ©elfomina trat fd;nell »or unbließ fid; »ot bem operin auf it;re äfniee nieber. 9tie butte ffiaterSinfeimo einen lauteren unb glübenbereit Segen gefproeben, als je^tbon ben Sippen beb ©ogen »on tBenebig ßoß. ©er Cegfere bobfobanit bie £odjter bes ©efangenmärters auf unb bebeutete bie beibeu@äfte, ftcb ju entfernen, ©elfomina geljorctjte gern, beim ibr tperj,»o(i SBegietbe ibren ©rfolg mitjutbeiien, War fdjoit in SacopoS3effe; aber ber .Karmeliter warf nod; einen jögernben ffllicf jurüd,als ein iDtann, bet beffet befannt war mit ben SBirfungen WetttieberfPolittf, wenn biefc mit bem Sntereffe foldjet beute gttfanmienbäugf,welebe bie ^errfdjaft jum 9fortf;ei[ ber 33e»orred;teten anwenben.3m SMnauSgeben aber warb feine Hoffnung neu belebt; beim er fabben greifen Sürßen, unfäbig fein ©efüljl länger juriidjubalten, mitauSgeßrecften Strmcn, mit tbränenerfüdten Slugen, mit einem 33iicfe,in welcbem ftcb Verlangen nad; ber greube meufd;lid;en SbtitgefüblSlebenbig ausfptad;, auf feinen fd;meigfamen ®efellfd;after jueilen.